Moin,
Außerdem überlege ich mir selbst, ob ich mich mal einem professionellen Beistand anvertrauen soll.
Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich Dir versichern, dass nur der erste Schritt schwer ist. Bei den meisten muss sich jedoch bedauerlicherweise erst ungesund viel Überdruck /Leidensdruck zusammenbrauen, bis sie gehen. Wenn, dann sollte es aber bitte ein Profi sein. Der Gegenüber muss genug professionelle Distanz haben, um nicht in seiner (verbalen oder nonverbalen) Reaktion die eingenen Probleme zu reflektieren. Ich empfehle einen Psychotherapeuten, die Ausrichtung (Verhaltens-, Gestalttherapie, "klassische" Psychotherapie) ist wohl mehr Geschmackssache. Schwierigster praktischer Bereich ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Hier kann die Zusammenarbeit mit einen Arzt (Neurologe, Psychiater) sinnvoll sein.
Viele Grüße
Swen Wacker