Hej TS,

gestellt. Die darf sich aber mNm nicht am momentanen Börsenwert eines Unternehmes orientieren, sondern muss sich am Ertragswert der Sparte orientieren, in der die Verfehlung stattgefunden hat. Der Börsenwert fällt dann meistens zusätzlich noch durch die Strafe.

Auch in Deutschland wird man zu Tagessätzen verurteilt. Warum sollte für Firmen nicht gelten, was für Personen gilt?

Und schlussendlich sind bei Strafen gegen Unternehmen am Ende immer die Mitarbeiter die Leidtragenden. Es werden Löhne gekürzt, Gehälter wachsen nicht wie versprochen weiter, Projekte werden verschoben oder eingestellt, Rationalisierungen und Entlassungen durchgeführt, usw.

Das ist ein Problem, das ich auch bei VW sehe. Finde es auch gut, dass in Amerika VW-Vorstände persönlich haftbar gemacht werden. Der Mitarbeiter (Kollege Roboter?) am Fließband wusste wohl kaum, was er eingebaut hat und wenn, so hätte er doch kein anderes Steuergerät zur Verfügung gehabt. Bestraft werden müssen wirklich die Entscheider!

Wer unredlich handelt sollte die Strafe bekommen.

Ein (zeitweiser) Eingriff in die Unternehemsleitung, gezielte Strafen gegen das obere Management (persönlich!) sind viel wirksamer.

Solche Gesetze gibt es meines Wissens nach kaum. Außerdem ist der Nachweis sehr schwierig. Ist ist ja klar, dass jemand aus dem Vorstand bestimmte Machenschaften gekannt und auch veranlasst haben muss.

Aber es kann auch einen oder mehrere gegeben haben, die damit nichts zu tun hatten, zumindest theoretisch. Sippenhaft gibt es aus guten Gründen nicht. Also muss für jeden einzelnen Täter der Nachweis der Schuld erbracht werden.

Ich habe den Eindruck, hier werden nicht immer alle Mögkichkeiten ausgenutzt, gearde bei Firmen die - wie du vorschlägst - mit dem Staat verbandelt sind.

Hier wird der Aufseher zum begünstigten, bzw. der Bock zum Gärtner…

Marc

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Heftig: 2.400.000.000 Strafe für Google

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