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Hallo

Was wählt man nun?

  1. Solche die populistisch an die Sache rangehen, versprechen dass staatlich überhaupt nichts ausgewertet wird?
    Das würde ich nicht glauben. Dann wird hinter verschlossener Türe doch erst recht gemacht was man will, so lange unentdeckt bis es zufällig herauskommt.

Es wird hinter verschlossenen Türen so oder so abgehört, ob das nun durch Gesetze gedeckt ist oder nicht. und selbst wenn die staatlichen Organe mit gesetzten Grenzen berechtigt werden, in die Rechte der Bürger einzugreifen, werden sie sie überschreiten.

Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

  1. Oder solche die realistisch bleiben und sich wenigstens auf eine sauber definierte Löschung der gesammelten Daten einlassen?
    Die gibt es zwar momentan noch nicht so wie wir es uns wünschen, darauf sollte die Diskussion aber hinauslaufen.

Natürlich gibt es das. Es gibt gesetzliche Begrenzungen für die Speicherung der erlangten Daten. Sie werden von den staatlichen Organen nur regelmäßig ignoriert. Und das, selbst wenn es, wie zum Beispiel in Berlin, ein Informationssystem über die Datenerhebung bei Funkzellenabfragen gibt.

Du kannst gerne die Trommel dafür rühren, dass es eine Ausweitung der Rechte für die Behörden gibt und als Beruhigungspille das Versprechen von Einschränkungen beipacken. Sie werden nach allen Erfahrungen nicht mehr als Versprechen bleiben undzwar blitzblank leere.

Tschö, Auge

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Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
Hohle Köpfe von Terry Pratchett
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