Hallo Mirko
Ich kenne zwar den konkreten Fall nicht, aber für mich klingt das so, als wäre der Inhalt der "klagenden Seite" ("Seite" ist hier ziemlich doppeldeutig...) von jemanden so benützt worden, als wäre es sein eigenes Werk ("ohne dass deutlich wird, dass diese Homepages der Inserenten von einem anderen Anbieter, nämlich der Klägerin, stammen"), noch dazu stehen die beiden in Konkurrenz.
Korrekt, so klingt es. Es klingt so, als ob da jemand die fremden Inhalte einfach in ein kleines Framelein der eigenen Seiten gestopft hat, so dass es wie ein eigener Inhalt aussieht. Aber es handelt sich in all den skandaloesen Faellen, die hier immer wieder angeprangert werden, um ganz normale Links, die in der Regel ohne jede wirtschaftliche Absicht gesetzt wurden, sondern in der Regel sogar deshalb, weil der Link-Setzende das verlinkte Angebot prima findet.
Aber zitieren wir doch einfach den Meister aller Klassen in dieser Disziplin:
"Es kommt auf das WIE des Links an."
(Gravenreuth)
Dem kann man eigentlich nur zustimmen. Die Frage ist halt nur, wo fuer wen welches WIE beginnt und endet. Und damit geht's dann in den naechsten Durchlauf der while(1)-Schleife <g>.
Wer uebrigens mehr vom Meister selbst und seinen Widersachern zu dem hier von Boris angesprochenen Fall hoeren will, der lese http://www.die-weber.de/cgi-local/CONFIG.PL?read=270
viele Gruesse
Stefan Muenz