Thomas J.S.: JOBSUCHE: webdesigner und ihre arbeitsproben

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Hallo!

Angenommen ein webdesigner bewirbt sich bei einer firma und möchte als arbeitsprobe URLs seiner bisherigen online-projekte angeben.
Dort kann doch der potentielle neue AG ganz leicht herausfinden, für wen dieser webdesigner arbeitet (meta-tags, impressum, anruf beim site-betreiber wenn man's denn auf die harte tour rausfinden will, etc. ...).

OK, angenommen du bewirbst dich bei einer Agentur und gibts die URLs an.
Sie werden deine Arbeiten ansehen. Fein. Aber was sollte, deiner Meinung nach, die Agentur von deinem (noch)AG erfahren wollen?

  • Daß du für ihm Arbeitest? Das wissen sie ja bereits. (Du hast vermutlich auch ein Lebenslauf abgeliefert.)
  • Wie du arbeitest? Das können sie anhand deiner Arbeiten beurteilen.
  • Dein Gehalt? Nun, das wäre zwar denkbar, aber 1)verstößt gegen das Gesetzt, 2) sie werden es kaum erfahren können.

Alles in allem: Gibts du die URLs an, können sie dich beurteilen und wenn sie sich doch bei deinem (noch)AG melden (auch ungesezlich!), könnte es zwar unangenehm werden, aber 1) hast du ein gutes/normales Verhältnis zu deinem (noch)AG könnte das bedeuten, daß sie mit dir reden, wegen deiner Vorstellungen (Aufgaben, Gehalt usw.) 2) hast du kein gutes Verhältniss zu deinem (noch)AG dürfte/sollte es dir egal sein (denn dann suchst ja so oder so was anderes, oder zumindest solltest du das.)

Grüße
Thomas