@ndre@s: (INFO)(DOMAIN-NAMENS-RECHT)Verwirrnis allerorten (hier USA)

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Hallo Armin,

Da muesstest Du nur mal etwas genauer die Begruendung lesen: Der gute Mann heisst naemlich nicht "Sting", sondern Gordon Sumners. Ausserdem hat er sich den Namen "Sting" nirgendwo eintragen, registrieren oder sonstwas lassen. Und wie David schon gesagt hat, Sting ist ein ganz normales Wort (Stachel). Irgendwo hab' ich mal gelesen er hat den "Namen" daher dass er frueher in Gelb-Schwarz gestreiften Shirts rumlief und wie eine Biene aussah...

Hinzu kommt dass sich Urvan die Adresse nicht "unter den Nagel gerissen hat" um damit Geschaefte zu machen, er bietet dort ein eigenes Angebot an.

Also fuer mich ist das schon ziemlich klar.

Für mich eher ziemlich unklar. Denn...

... Eine Firma (Firmierung eines Unternehmens) erhält auch durch langjähriges Führen einen gewissen Schutz, der steigt, je weitgreifender die Marktbekanntheit dieses Unternehmens ist. Im Fall STING ist dies eine Firma mit Weltgeltung.

Im übrigen, und das ist meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema, funktioniert die Domainvergabe am besten nach dem Prinzip, "wer zuerst kommt, mahlt zuerst (alter deutscher Müllerspruch)" oder neudeutsch "first come, first serve".

Wie sagte Gorbatschow so richtig, "wer zu spät kommt, den bestraft das Leben".
Und privat gesprochen, hat die "Gnade der späten Geburt eben auch Nachteile".

Doch leider wird dieses Prinzip durch die Macht des Geldes wieder zerstört.

Am drastischsten wird das Ganze ja, wenn eine kleine Firma mit Regionalem Auftreten und gleichem Name einer in ganz anderer Branche tätigen internationalen Firma gleichen Namens(nach Markengesetz möglich)sich zuerst um eine Domain bewirbt und diese auch erhält. Mein Lieblingsbeispiel ist die Fa. Müller.
Der Schraubenhändler in Hinterkleinsiehstenicht wird es nahezu unmöglich schwer haben, eine solche Domain gegen z.B. Müller-Milch zu verteidigen.

Tja, die Macht des Geldes. :-(

In diesem Sinne

Andreas