Hi,
Ich stimme mit Philip überein, dass man als Newbi halt einfach vor einem Problem stehen kann, bei dem man nicht mal in der Lage ist, es zu beschreiben, zu umfassen oder gar mit geeigneten Lösungsstrategien zu meistern.
aber darum geht es gar nicht.
Ich erwarte doch von keinem Newbie, daß er die passenden Suchbegriffe für eine Archivsuche selbst bestimmen kann.
Die gebe ich ihm gerne - wenn er mir sein Szenario beschreiben kann: "Dies will ich, jedes habe ich schon versucht, und folgende Fehlermeldungen / Effekte sind dabei aufgetreten".
Nichts von dieser Beschreibung erfordert, daß der Newbie begreift, wo er einen Fehler gemacht hat.
Hilfreich ist es in solchen Situationen, wenn man dann einen Leuchturm sieht oder einen Wegweiser findet, der einem in die richtige Richtung führt.
Und genau dazu muß mir der Newbie sagen, ob er gerade "zu Wasser oder zu Land unterwegs ist".
Diese Hilfen und auch die Erläuterung von anderen "Landschaftsbewohner", die einem viel Interessantes über die faszinierende Landschaft erzählen, verhelfen den Nebel zu Lichten und Neues zu entdecken.
Wenn es denn Nebel ist, der die Sicht behindert.
Manchmal ist es eine untaugliche Brille, und manchmal schlicht und ergreifend die Tageszeit ("nachts ist es kälter als draußen").
Je mehr Fakten geliefert werden, um so leichter läßt sich der richtige Wegweiser bestimmen.
Ohne die Hilfe am Anfang, wo man _keine_ Ahnung über die Strukturen und Zusammenhänge der neuen Technologie kennt, bleibt die Erforschung nur ein blindes Gestochere im Nebel.
Und ohne Angaben über das vorliegende Problem bleibt der Hilfeversuch eine Anwendung der Kristallkugel.
Wer keine Frage formulieren kann, hat keine Chance auf eine taugliche Antwort.
Entsprechend verhelfen einem die Pröblemlösungsstrategien aus anderen Bereichen auch nicht immer zum Erfolg.
Richtig, aber das ist der zweite Schritt. Wir diskutieren gerade über den ersten.
mfG - Michael