SELFHTML und sein Autor werden auch weiterhin eine eigensinnige Linie verfolgen, irgendwo in der Mitte zwischen Spec-Anbetern und Klickibunti-Hanswurschteln - eine Linie, in der es um nicht-egoistische Verantwortung fuer das Web als Ganzes und um intelligenten Mehrwert durch verlinkte Inhalte geht, verbunden mit entsprechender Kritik an jeder Art von verantwortungslosem und hypertextfeindlichem Auftreten im Web. Dabei schrecke ich auch vor deutlichen Worten nicht zurueck.
Hallo Stefan,
IMHO wird genau das von Dir erwartet und dabei solltest Du Dich nicht von Leuten aergern lassen, denen das KnowHow fehlt, um die Maengel von grafischen Editoren ueberhaupt beurteilen zu koennen!
Ich unterrichte HTML, CSS, JavaScript, XML/XSL in der FH-Ausbildung von technischen Redakteur/inne/n sowie in der Erwachsenenbildung und kenne die Probleme, die immer wieder bei der Verwendung von FP und Konsorten auftauchen. Besonders die FP-Probleme machen mir als Nicht-FP-User regelmaessig zu schaffen und immer wieder sind Workarounds noetig, um den erzeugten Gurkencode einigermassen in den Griff zu bekommen. Vor allem in den hoeheren Semestern benutzt bei uns kaum noch jemand solche Programme. Die Produktivitaet ist beim Arbeiten mit Texteditoren oder "1st Page 2000" bzw. "Phase 5" mindestens genauso gross. Allerdings braucht es Zeit und viele praktische Erfahrungen, um zu solchen Erkenntnissen zu gelangen.
Man sollte FP-Anwender/inne/n aber auch nicht ausgrenzen, sondern ihnen eher helfen und das macht Birgit mit "Frontpatch" und ihren FP-Newsgroupbeitraegen wirklich ordentlich. Auch in solchen FP-Gruppen ist es mittlerweile moeglich, FP-kritisch zu sein und zur Verbesserung der Grundlagen beizutragen, was ich gern mache, soweit mir das als Nicht-FP-User eben moeglich ist ... ;-)
BTW: Auf SELFHTML wird dort auch recht oft hingewiesen.
MfG, Thomas