Moin
Für mich legt der letzte Absatz folgenden Umkehrschluss nahe: Wenn auf einer
Seite eine manuelle Sprachauswahl vorkommt, hält der Anbieter mich für zu
blöde, um zu einem richtig konfigurierten Rechner zu kommen.
1 a)Besucher hat Ahnung von der (technischen) Problematik
"Gute Idee, dass die das mit der manuellen Auswahl zu lösen, der webmaster hat Ahnung. Geht lieber auf Nummer Sicher)
1 b)BEsucher hat keine Ahnung von der technischen Materie
"Uih, internationales Unternehmen, mehrsprachiges angebot, die müssen da bestimmt viele Arbeit reinstecken. Guter Service "
2 a)Besucher hat keine Ahnung und wird auf die falsche Seite gelenkt
"Mensch, sind die doof oder was? Die verkaufen doch auch in D-A-CH, warum ist alles englisch? Scheiß Service hier."
2 b) Besucher hat Ahnung und wird auf falsche Seite gelenkt
"Man, sind die aber blöd. Anfängerfehler. Keine Ahnung von Benutzerführung."
Ich bin beruflich recht viel auf diesen Seiten unterwegs: http://europa.eu.int/comm/. Mir gefällt diese Art der Navigation. Auch wenn ich in über 99 Prozent der Fälle die spätere Sprachenauswahl (z.B.: http://europa.eu.int/comm/pr_de.htm)nicht brauche, kann ich mir sicher sein, dass ich einen Link, den ich von einem dänischen Kollegen erhalte, schnell "übersetzen" kann - wie ich auch sofort erkenne, wenn ein Dokument nur in einer beschränken Sprachauswahl verfügbar ist. http://europa.eu.int/comm/prodi_press/index_en.htm
Und auch wenn Jakob Nielsen in "Erfolg des Einfachen" diese Art "unübersichtlich" findet: Ich komme ganz gut damit zurecht. Und besser als Fähnchen finde ich sie allemal.
Viele Grüße
Swen