Hallo Stefan,
Keine Sorge, der Kontostand, der bei FFL ausgewiesen wird, entspricht keineswegs dem Potential derer, die bereit sind zu unterstuetzen. Es ist "nur" das Konto fuer Privatspender.
das ist ja eine ziemlich interessante Information. Trotzdem denke ich, dass Du im Falle des Falles auch wieder auf Privatspenden zählen kannst; die Spendenhäufigkeit ist zwar in letzter Zeit mangels aktueller Berichte abgeflaut (die Ruhe vor dem Sturm? ;-), aber bei Bedarf sind sicher wieder viele dabei, sich auch finanziell hinter die (nach unserer Meinung) gute Sache zu stellen.
Wenn ich überlege, wie schnell die Spendensumme vor ein paar Monaten in die Höhe geschnellt ist, sollte auch im Privatbereich nochmal einiges möglich sein. Schließlich sind ja auch schon einige der großen (Nicht-Fach-)Magazine wie Focus, Spiegel und Stern (alphabetische Reihenfolge ;-) auf die Abhmahnungen im Internet aufmerksam geworden und haben berichtet. Ich schätze, auch dort werden die Redakteure den weiteren Lauf des Verfahrens verfolgen und an die Öffentlichkeit bringen.
Der Hass und die Bereitschaft zu unterstuetzen geht quer durch alle Fachverlage und etliche Groessen der Hard- und Software-Branche. Ich habe selber gestaunt, wer alles betroffen ist, aber sich nicht selber damit outen mag (welche Firma gibt schon gerne zu, abgemahnt worden zu sein). Da ist ziemlich viel Potential.
Na, ich hoffe mal, dass nicht primär Hass der Antrieb ist, sondern auch gesunder Menschenverstand. Es wäre zwar schon etwas beruhigender, wenn Du nicht nur eine große (und ziemlich diffuse) Netzgemeinde hinter Dir hättest, sondern auch eine gewisse wirtschaftliche bzw. finanzielle Sicherheit - aber nur, sofern die Firmen dabei bleiben und wirklich ein grundsätzliches Urteil anstreben. Selbst wenn deren Unterstützung nicht ganz uneigennützig sein sollte, wäre es in diesem Fall auf jeden Fall zum Nutzen der Mehrheit der Teilnehmer des WWW, denke ich.
In diesem Sinne nutze ich die Gelegenheit auch mal, Dir für den 20. alles Gute und viel Erfolg zu wünschen.
Viele Grüße,
Heiko