Moin
Diese "einschlägigen Statistiken" werden in news:de.comm.infosystems.www.authoring.misc & Co. regelmäßig wieder als aussage- und nutzlos bezeichnet - zu Recht, wie ich meine.
Rein logisch kann ich die dort - insbesondere die vor ein paar Tagen mal wieder von Steffi Abel überzeugend - vorgetragenen Argumente auch gut nachvollziehen. Richtig ist auch, dass aus diesen "Statistiken" keine voreiligen Schlüsse gezogen werden können. Apodiktisch sind die Argumente dennoch nicht. Denn die These, gerade die 5 oder 10% könnten die Kunden sein, auf die es ankommen könne, ist ebenso wenig belegt. Und wenn ich zudem den Kreis der (potentiellen) Kunden nicht definieren kann, dann sollte ich mich nicht an der These festbeissen, dem einzelnen Kunde möglichst "sicheres" Design anbieten zu müssen, denn der ...
Denkt dran, daß es seltenst auf 90% oder von mir aus auch 98% ankommt, sondern nur allzu oft auf den einen einzelnen Besucher.
... entscheidende einzelne Kunde könnte ja auch gerade dann enttäuscht sein und sich abwenden, wenn ihm kein buntes Flashfilmchen vorgeführt wird.
Auch GFK-Zahlen (oder wie die jetzt gerade gebau heissen, ich meine die mit den TV-Quoten) sind keine sichere Bank. Letztendlich zählt auch immer das Gefühl im kleinen Finger - und der hat bekanntlich kein Hirn sondern lernt aus Erfahrung und aus Gefühl und Wellenschlag.
Viele Grüße
Swen