Moin Swen
die Notwendigkeit, Webinhalte auch Menschen mit Behinderungen oder vorübergehenden Einschränkungen zugänglich zu machen, ist leider immer noch nicht nicht sehr verbreitet. Nach meinem Geschmack ist es unsere verdammte Pflicht, den Inhalt einer Webseite auch für diese Gruppen lesbar (bzw. hör- oder fühlbar) zu machen.
Prinzipielle Zustimmung!
Ich will hier nicht das Verbot von Flash-animierten o.ä. Seiten predigen, auch diese Seiten haben ihren Platz im Netz. Aber jede/r, der/die Seiten ins Netz stellen (will), die nicht nur Techniken darstellen, sondern auch Inhalte anbieten / verkaufen wollen, sollte diese Hinweise IMHO beherzigen.
Dies klingt jetzt so, als wuerden technische Webseiten (bzgl.Erstellung) keine Inhalte transportieren und da muss ich Dir leider widersprechen. Es kommt entscheidend auf die Zielgruppe an.
Für die Konzeption von Kundenprojekten gebe ich Dir Recht (immer unter Berücksichtigung deren ZG), vor allem wenn Produktinformationen oder textintensive Inhalte (z.B. Wissenschaft, Uni, Schulen etc.) transportiert werden.
Anders sieht es wiederum bei Agenturen aus, dort ist die ZG eine andere. Denen muss eine Agentur auch vermitteln, was sie auf technischer Seite bieten kann. Ob man dann kundenseitig noch reine Textseiten fuer alte oder Exotenbrowser anbietet (wobei ich jetzt nicht Braille meine), muss von Fall zu Fall unterschieden werden. Ich tue es meistens (wenn der Kunde mitspielt), bei meinen Seiten sowieso. Ich will mir doch nicht nachsagen lassen, ich sei ein Technokrat und Ignorant.
Gruesse aus Regenland
Wilhelm
PS: der bei diesem Sauwetter wenigstens nicht in Versuchung kommt, auf das derzeitige Sauf- und Gröhlfest zu gehen. Zum Schluss wuerde ihm dort noch der Freiherr ueber den Weg laufen. <g>