Hi, Andreas
ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was man nur gegen Frames haben kann. Ich finde daran nichts schlimmes - im Gegenteil. Ich halte sie für ein einfaches Mittel, die Darstellung in Bereiche, wie Titel, Menü, Sponsoren-leiste und Inhaltsfläche zu unterteilen.
Frames sind nur auf den ersten Blick 'einfach'. Bei deinem Beispiel gibt es schon vier Frames. Warst du das mit der Vier-Frames-Frage? *scnr* Du weißt, was ich damit sagen will.
Manchmal suche ich z.B. in selfhtml nach einem bestimmten Beispiel-code, der mehrere Tags oder Funktionen benutzt. Dann empfinde ich persönlich es ein wenig lästig, daß man von einer Befehlsbeschreibung oft recht weit zum Seitenanfang scrollen muß, um wieder zur Menüführung zu gelangen.
[Pos 1] gibt es AFAIK auf allen Keyboards.
Klingt vielleicht nicht weiter spannend, aber wenn man eben alle die Befehle absucht, die - der Erinnerung nach - im Beispiel vorkamen, und man sich dann vielleicht auch noch bei einem - dem entscheidenden Befehl irrt, dann kann das schon ein paar mal scrollen bedeuten.
[Ctrl-F] (oder [F3]) ebenso.
Was also ist z.B. gegen ein Menü-Frame einzuwenden?
Nichts, wenn du es richtig machst und alle Eventualitäten bedenkst. Da kannst du allerdings gleich auf Frames verzichten, das macht schlussendlich weniger Arbeit und funktioniert _immer_.
Weiters hat position:fixed das Potential, Frames abzulösen, sobald es der SubStandard-Browser beherrscht.
Und überhaupt, es mag ja unschön sein, daß Netscape und MS so einen Browser-Krieg führen.
Die wahren Krieger sind die Freunde der Drachen und Wikinger, sag' ich dir :)
Es mag ja Sinn machen, daß man das HTML, CSS und Javascript standardisiert - mag ja Sinn machen. Aber warum muß man da nun gleich bewährte Dinge verbieten oder als unerwünscht deklarieren?
Du verwechselst 'bewährt' mit 'proprietär'. Zweiteres widerspricht Standards. Verbieten lässt sich leider nichts, aber 'unerwünscht' ist eindeutiger als lediglich eine 'Empfehlung'.
Ich meine nur: ich kann kein Esperando. Grund: Ich bin dort noch nie gewesen.
Dort war auch noch keiner *g*, aber im W3C-Land solltest du schon mal gewesen sein. Habe übrigens gerade http://www.8ung.at/w3c-trans-de/xhtml11/ entdeckt, eine deutsche Übersetzung zu XHTML1.1 [1]
Und warum soll man eigentlich versuchen, W3C-strict zu schreiben, wer setzt denn diesen Browser ein?
Die Codierung einer Seite kann als 'strict' definiert sein, es handelt sich nicht um einen Browser! http://www.google.com/search?q=strict+site%3Aw3.org
Ich habe nur Netscape und IE, gut - Opera würde sicher noch Sinn machen oder vielleicht Lynx. Aber ich kenne keinen Strict-Browser der "Firma W3C". Und den wirds wohl auch nie geben. Und meine Kunden haben mich noch nie gefragt:
Nochmal, es gibt keinen strict-Browser.
"Warum bringt denn der W3C-Validator soviele Fehlermeldungen."
Falsch, es muss heissen: Warum machst du so viele Fehler?
und wenn ich denen das mit w3c erklären will, heißt es nur
"Ja, ja. Du machst das schon"
Will ich solche Kunden haben? :)
aber wenn sie die Seite sehen, dann muß sie meinen Kunden gefallen und nicht dem w3C-Validator.
Eine Seite funktioniert nicht, weil sie gefällt. Sie gefällt, weil sie funktioniert.
Sicher bin ich aus Eigenverantwortung bemüht, daß die Seite wenigstens überall lesbar ist. Aber wer schaut sich schon Seiten mit dem Validator an?
Vielleicht ein Kunde, weil eines deiner Produkte in seinem Browser auseinanderfällt?
Oder habt Ihr schonmal ein Auto mit Hilfe des deutschen oder internationalen Normenwerkes (DIN oder ISO) begutachtet? Ich nicht, ich habe mich an anderen Dingen orientiert (Fahrbarkeit, Komfort, Ausstattung, Verbrauch, Platz).
Wenn sich mein Auto nicht an Standards hält, kann ich den Hersteller verklagen. Bei Browsern klage ich zwar auch laufend, aber leider nicht vor Gericht.
Übrigens: Ich orientiere mich an dem, was ich durch die Scheiben sehe, und die sollten die Realität nicht interpretieren, sondern korrekt 'anzeigen'. Das setzt allerdings voraus, dass es in besagter Realität keine Fehler gibt, was in der Netzwelt derzeit nicht Realität ist. Pfff... nicht schlecht für die Uhrzeit *g*
LG Orlando
[1] Zitat: "Mit der Einführung der XHTML-Familie in Form von Modulen und Dokumenttypen hat das W3C geholfen, die Internet- Entwicklergemeinschaft weg von missgebildetem, nicht den Standards entsprechendem Markup in die Welt wohlgeformten, gültigen XMLs zu führen." Besser kann man es nicht ausdrücken.