Hallo Sven,
Wobei noch dazu gesagt werden sollte, daß in Schaltnetzteilen die Eingangsspannung bereits als Gleichstrom vorhanden ist, noch dazu mit einer hohen Stromstärke. Also ich würde dringend davon abraten, da drin was herum zu basteln. Ein Stromschlag von 200V Gleichstrom ist mehr als gefährlich.
Da möchte ich doch bei zwei Dingen widersprechen.
- Auch ein Schaltnetzteil hat einen magnetischen Überträger. Der wird mit sehr hohen Frequenzen (50 Kilohertz?) und auf jeden Fall mit Wechselspannung betrieben ...
<cite src="http://www.aegsvs.de/vorschau/schaltnetzteile/faq.htm#aw1>
Wie funktioniert ein Schaltnetzteil?
Ein Schaltnetzteil formt die Eingangsspannung in eine geglättete Gleichspannung um. Transistoren erzeugen daraus eine hochfrequente Wechselspannung. Mit Hilfe eines Übertragers erfolgt die Potentialtrennung und die Spannungsanpassung an die Sekundärseite.
Die hochfrequente Wechselspannung der Sekundärseite wird über Dioden gleichgerichtet. Zur Herabsetzung der Spannungswelligkeit ist ein Ausgangsfilter nachgeschaltet. Die Regelung der Ausgangsspannung und des Ausgangsstromes erfolgt durch Pulsweitenmodulation der Transistorschalter auf der Primärseite.
</cite>
- Nicht die Spannung ist das gefährliche am Strom, sondern der Strom.
ACK.
und noch schlimmer sind die 50Hz-Wechselströme, weil die ziemlich gut die Herz-Taktung des Sinus-Knotens überlagern können.
AFAIK ist aber gerade die Herzfrequenz der Grund für 50 respektive 60 Hz Wechselstromfrequenz. Andernfalls würde durch den Wechselstrom die Herzfrequenz derart beeinflußt, daß es leichter zu einem Infarkt (Ich denke es ist ein Infarkt) führen würde. Aber ich bin ja kein Mediziner.
Die Soundkarte beschwert sich zwar nicht, aber so ganz unwahrscheinlich ist es auch nicht.
Wenn ich mich an die ersten Soundkarten erinnere, dann kann ich Dir anderes erzählen.
Allerdings wird innerhalb eines Rechners der Pegel nicht markant erhöht. Da spielt sich aller mehr oder weniger auf Line-Pegel ab, was zur Folge hat, daß Störsignale im Vergleich zum Nutzsignal nicht so stark zur Geltung kommen. (Allerdings kenne ich auch das Phänomen, daß eine USB-Maus ganz schön laut werden kann, wenn sie in der Nähe von einem Brüllwürfel ist *g*)
In der Musikelektronik gibt es allerdings viele Signal, welche so kleine Pegel aufweisen, Mikrofone oder passive Gitarrenabnehmer, welche zuerst auf Linepegel gebracht werden müssen. Wenn der Vorverstärker dann über ein schlecht glättendes Netzteil betrieben wird, dann hört man dies in Form eines Brummens. Ein Schaltnetzteil hat dabei Aufgrund der HF-Taktung auf der Sekundärseite einfahc noch schlechtere Karten, als ein Trafo-System. Licht-Dimmerpacks arbeiten mit einem ähnlichen System, und sind, sicherlich auch Aufgrund der höheren Leistungen (10-20 KW und aufwärts), immer ein Problem für die Audiotechnik.
Aber ich bewege mich hier sicherlich schon zuweit OT ;-)
Was ich eigentlich Ole sagen wollte, ist, daß man irgendwann den Punkt erreicht, wo man sich sagt, daß das Beste gerade gut genug ist, da es dadurch die wenigsten Scherereien gibt.
Grüße
Klaus