Hallo,
Weiß jemand eine Lösung für ein Newslettersystem, die juristisch
unangreifbar ist,
wenn man sich den Gedanken der mitstörerhaftung zu eigen macht und die jetzigen techischen Möglichkeiten zugrunde legt: nein. (Meiner Meinung nach) - Das "Problem" ist meiner bescheidenen Meinung die Anonymität der Internetzugänge.
oder muss man es tatsächlich, wie Dirk nahelegt, zur Not auf eine
rechtliche Auseinandersetzung ankommen lassen?
Wahrscheinlich ja. Oder eben alle newsletter, E-Cards, Empfehlen-meine-Seite etc Programme rausnehmen. Nur, wer möchte das schon machen? Also Flagge zeigen, sich ducken und hoffen, daß
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der eigene Dienst nie von dritten mißbraucht wird. (Die gefahr steigt leider mit der bekanntheit des betreibers und der Art, wie der betreiber an anderen Stelle ansonsten Flagge zeigt und sich somit auch mal unbeliebt bei Schwachköpfen macht....)
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weiter hoffen, daß bei einem Mißbrauch der sich gestört fühlende sich mit dem Mitstörer (also meine Person) gütlich auseinandersetzt
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bei Gerichtsgängen dann einen mitfühlenden Richter hat und
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es dann nicht alles zu teuer wird.
Allerdinsg höre ich ja auch nicht auf, (wenn kein Kind, Polizist oder Auto in der Nähe ist) bei Rot über die Ampel zu gehen oder thc "konsumierbar" zu finden..... Man kann eben nicht alle Risiken eliminieren. NUR: was mich wundert ist, daß noch kein Abmahnanwalt dieses Feld richtig beackert. Dann wirds wieder eng, mit der Flagge zeigen.
Chräcker