molily: Wenn das Microsoft passiert waere...

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Hallo, Tim,

Aber ansonsten teile ich Deine Bedenken aus die Usability-Lücken der Browser und möchte diese auch auf Opera ausweiten. Es mag Gewöhnungssache sein, aber ich verwende Mozilla lieber als Opera und ein Großteil dieser Vorliebe liegt bestimmt in der UI von Opera begründet.

Siehe den letzten Absatz von [pref:t=31079&m=168759], die Standardeinstellungen der Opera-GUI sind völlig hirnlos, IMHO. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie ein Normalnutzer, welcher die Voreinstellungen meist hinnimmt - so habe ich es bei anderen Opera-Nutzern gesehen, welche keine Profis diesbezüglich sind -, mit dieser völlig überladenen und misskonfigurierten Oberfläche sinnvoll arbeiten soll und finde es unverantwortlich, die GUI derart bunt(tm) auszuliefern (und erst Opera 7! man kann das Bunte noch nicht abschalten, schrecklich)...

Mal sehen, vielleicht schreibe ich einmal eine Anleitung, wie man Opera schnell und funktional herunterregeln kann. Im Grunde genommen unterscheidet sich das Benutzerinterface nicht sonderlich von dem, welches alle Browser mehr oder weniger besitzen.
Den Internet Explorer muss man m.E. auch anfangs sehr kleinhacken, damit er zu genießen ist, vor allem benötigt man die Hälfte der Toolbarbuttons nicht und auch solche Buttons wie "Wechseln zu..." sind für mich sinnfrei. Dafür bietet er beispielsweise den Schnellzugriff auf einige Einstellungen in der Statusleiste, während diese im Opera standardmäßig abgeschaltet ist (WTF?!) und auch keine zusätzlichen Informationen außer dem Linkziel oder Elementtitel enthält, da der Ladefortschritt in der Adressleiste angezeigt wird (so mag ich es am liebsten; Punkt ist, dass in normalen Fall diese Leiste zusätzlich zur Statusleiste abgezeigt wird, sofern die Statusleiste denn eingeschaltet wurde).
Im Mozilla muss ich insgesamt aber auch nicht wenig einstellen (urg, sogar ganz viel, wenn mir meine prefs.js-Sicherung abhanden gekommen ist), aber am Aussehen selbst ist es eigentlich nur das "Search"- und das "Print"-Button, denn abgesehen davon ist das Interface nach dem KISS-Leitsatz gestaltet, weshalb es m.M.n auch sehr benutzbar ist. Opera gilt es natürlich, genau in diese Richtung anzupassen.

Grüße,
Mathias

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