Hi Suzanne,
Man sollte heutzutage gezielt und unbeirrt das lernen, was man später im (den man auch unbeirrt anstreben sollte, wenn es denn ein Traumberuf ist) Beruf brauchen wird, denn sonst wird man schnell sehen, dass andere besser sind, und _genau das_ kann man sich heute einfach nicht mehr erlauben.
Das ist natürlich der optimale Fall - vor allem, wenn nach der in Deutschland doch recht langen Ausbildungszeit der angestrebte Traumberuf auch nach der Ausbildung noch gefragt ist. Ich habe einige in ihrem Bereich hochspezialisierte und promovierte Kollegen (Biologen, Chemiker, Physiker), bei denen diese Rechnung nicht aufgegangen ist.
Genau das ist der Fehler, der zu oft gemacht wird -> Stichwort Schweinezyklus.
Wenn du begnadeter Architekt bist, solltest du Architektur studieren, auch wenn es viel zu viele Architekten gibt. Klingt paradox, ist es aber nicht.
Ich denke, eine wichtige beruflich Qualifikation ist Flexibilität und Spaß daran zu haben, sich in neue Dinge einzuarbeiten.
Klar. Aber das heißt nicht, sich in jeden neuen Hype zu werfen. Die inefizienten Leute, die sich ranschmeißen werden nämlich am Ende des Hypes wieder abgeschnitten ;-)
Grüße aus Barsinghausen,
Fabian