Hallo,
also wird seine Meinungsbildung über dieses Thema immer auf dem
Gefühls-Niveau bleiben.
ich denke schon, das Entscheidungen sachlich abgesichert sein sollten. Aber: haben wir Menschen nicht auch gerade deswegen Gefühle, um in Situationen, in denen wir "fachlich-sachlich" überfordert sind, denoch eine Entscheidung treffen zu können? ich selber habe über eine ganze Menge Dinge keine Ahnung, muß aber für mein Leben und auch noch für das meiner Kinder (denn sie orientieren sich noch an meinem Leben) laufend Entscheidungen und Wertungen treffen. Da kann ich manchmal nur auf mein Gefühl zurückgreifen. Wichtig erscheint mir dabei einfach, das ich mich, nach beiden Seiten, immer offen halte. Ich muß in der Lage sein, trotz "anderer" Gefühle sachlichen Argumenten Zugang zu meiner Meinungsbildung zu erlauben wie aber auch umgekehrt.
Gerade bei diesen "hohen" Themen wird dem einfachen Menschen eben immer, auch mit einer gewissen Berechtigung, vorgeworfen, er habe eben keine Ahnung. Stimmt ja auch. Deswegen ist er aber von vielen Entscheidungsinstanzen ausgeschloissen, kann nur zusehen wie andere, die behaubten sie hätten mehr Ahnung, für sie entscheiden. Da ist es grundsätzlich nicht verkehrt, diesen Menschen, die nach Gefühl reagieren (müssen), eine Plattform zu geben. Richtig, aber auch gefährlich. In der tat eine Gratwanderung. in wieweit Aktion Mensch das hinbekommt ist abzuwarten.
Chräcker