Sven Rautenberg: Wie verhindere ich Spam?

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Moin!

Wenn man eine eigene Domain, kann man eine (oder mehrer) Spam-Subdomains anlegen, die entweder Mails schlicht nicht annehmen oder aber versuchen, den Spammer zurückzuverfolgen.

Zum Thema "Spam-Rückverfolgung" war letztens gerade ein Fall aus IIRC USA bekannt geworden: Ein schlauer Mensch hat sich eine Liste definiert, die Vor- und Nachnamen jeweils auf die Bestandteile der zugreifenden IP-Adresse mappt. Ein Skript gibt dann als absaugbare Mailadresse halt "peter.mustermann@domain.tld" aus, wenn die Abfrage der Seite von "10.0.23.16" kommt, weil 10.0 für Peter und 23.16 für Mustermann steht.

Die spannende Frage des Falls war, dass auf diese Weise der (zwar in letzter Konsequenz wohl nicht beweisbare, aber immerhin sehr naheliegende) Hinweis erbracht werden konnte, wer denn für das Einfügen der gesaugten Mailadresse in die einschlägigen Datenbanken verantwortlich ist - IP-Adressen wechseln mit Glück ja nicht so schnell, vor allem, wenn man sich als Spider besonders doof anstellt und eine statische IP benutzt.

Im übrigten bin ich dazu übergegangen, bei deutschen Spammern einfach "T5F" zurückzuschicken. Nun ja, deutsche Spammer sind selten, ich hatte erst zweimal Gelegenheit, das zu senden. Aber immerhin: Einmal kam die Reaktion auf die Mail innerhalb von 15 Minuten - zwar nicht so ausführlich, wie der Folterfragebogen es gewünscht hatte (Spammer legen wohl offenbar doch nicht so einfach ihre Quellen offen), aber immerhin. Der Vorfall ist in einem entsprechenden Ordner dokumentiert, im Wiederholungsfall _könnte_ ich unangenehm werden.

Der zweite Fall leidet wohl einfach unter einer überfüllten Mailbox. Da werde ich nach dem Fristablauf wohl nochmal nachhaken müssen. Zu meinem Glück wohnt der Mensch offenbar auch in Hamburg - ich mache gerne mal Hausbesuche. ;)

- Sven Rautenberg

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