Hallo,
- oder sind beide Techniken letztlich ueberfluessig, weil das Event-Modell von DOM2.0 alles Noetige befriedigend abdeckt?
Ich faende es gescheiter, wenn man sich wahlweise fuer CSS bzw. DOM-Scripting entscheiden kann und das auf einer soliden Basis, d. h. einheitliche CSS-Eigenschaften und DOM-Methoden, die in nahezu jedem (X[HT]ML-)Kontext funktionieren.
Immer wieder neue Interfaces und unterschiedliche Bezeichner machen das Entwicklerleben nicht gerade leichter. Es gibt zwar ueberall Schnittmengen, z. B. bietet SVG etliche Eigenschaften aus CSS2 (font-family, text-decoration, ...) und kennt wiederum eigene (fill, stroke, ...), SVG verwendet die Animationselemente von SMIL1 (animate, animateMotion, animateColor, set) und kennt zusaetzlich animateTransform sowie das Element mpath + weitere Attribute fuer animateMotion usw., was ein staendiges Umschalten und Umdenken erforderlich macht.
Heute bin ich eigentlich ganz froh, dass ich schon seit vier Jahren (ab dem IE 5.0) fast nur noch DOM(1/2)-basierte Techniken eingesetzt habe, was z. B. das Scripten von SVG-Dokumenten fast so "einfach" ermoeglicht wie im HTML-Kontext. Man moechte ja das Gelernte nicht alle halbe Jahre wegwerfen wie bei Software ueblich ...
MfG, Thomas