Michael Schröpl: Welche Offline-Programmiersprache lohnt sich zu lernen?

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Hi emu,

Gut. Mein Vorschlag ist eigentlich IMHO nicht besonders überraschend, aber ich hofe dennoch angebracht und verständlich: C
Oder auch C++, wenn du es lieber gerne Objektorientiert hättest.
Ja, das dachte ich mir irgendwie schon. Aber irgendwie habe ich Angst davor, weil es ja gar so newbiefeindlich und kalt sein soll.

C ist nicht "kälter" als Perl oder PHP.

Was mir an C nicht gefällt, das ist die Mentalität der Sprachdefinition: Es wird explizit vorausgesetzt, daß der Programmierer weiß, was er tut - deshalb hat jeder noch so abstruse Unfug irgend eine Bedeutung und selbst das kaputteste Programm stürzt oftmals nicht an derjenigen Stelle ab, wo der Fehler ist, sondern irgendwann später und ganz woanders. Das ist nicht anfängerfreundlich. (Daß bei PASCAL auch die reservierten Worte besser lesbar sind als in C, erwähnte ich bereits an anderer Stelle.)

Ich mag es, wenn mir eine Entwicklungsumgebung beim Arbeiten über die Schulter schaut und mich auf meine Fehler aufmerksam macht. Ich programmiere so, wie ich valide HTML-Seiten erstelle: Durch ständige Iteration. Der Validator ist mein "Kollege" - und der Compiler soll es ebenfall sein.
Letzten Endes ist es also der Stil der Entwicklungsumgebung, der für mich den Ausschlag geben würde - nicht der Name der Sprache selbst. Es ist z. B. durchaus ein Unterschied, ob Du C-Programme lintest oder nicht ... ("man lint")

Viele Grüße
      Michael

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T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
(sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
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