Der Trick ist, diese Verkopfung einmal (zweimal, dreimal) auch abzuschalten und einfach in den Bauch zu hören. Und da stand ein dickes JA zu eigenen Kindern. Steht da ein NEIN, ist das auch mehr als zu respektieren (und es gibt für mich keinen gesellschaftlich relevanten Grund, dieses NEIN nun mit schnöden Geldgeschenken oder Rentenmoralfragen in ein JA zu biegen....) - Aber etwas weniger Verkopfung würde vielleicht unserem Land bezüglich "Kinderbekommen" auch gut tun. (Das ist auch einer der Haubtgründe, warum "schlichtere" Mitbürger mehr Kinder in die Welt setzen und die Kinderlosigkiet eher in "Akademikerkreisen" um sich greift....)
Du vergisst ein Ausschlagebenden Punkt, häufig fehlt Akademikern ein geeigneter Partner.
Die Gründe dafür sind genauso vielschichtig wie die Gründe für oder gegen Kinder.
Ein Partnerschaft und eine Beziehung, und das weißt Du genau wie ich, hat auch etwas damit zu tun eigene Bedürfnisse zurückzustellen und sich aufeinander einzulassen.
Wie will man sich aber aufeinander einlassen, wenn man kompromisslos auf dem Standpunkt steht, meine Karriere stelle ich nicht zurück?
Statt dessen fährt man jedes WE 600 km mit dem Auto und glaubt es ist die Erfüllung, nur weil man nicht über Alternativen, die noch nicht einmal der Karriere schaden würden nachdenkt.
Und das Kinder in einer Partnerschaft Karriere zurückstellen bedeutet weist Du als zumindest Berufsvater noch besser als ich der ich (noch) kein Vater bin.
Viele Grüße aus Berlin
TomIRL