Hallo,
egozentrische Selbstansprueche sehe ich eher bei Frauen die
Kinderkriegen in ihrem Leben halt auch mal ausprobiert haben
müssen.
Unlust zum Kinderkriegen bei meiner Partnerin (Frau) wäre für mich (Mann) ein egozentrischer Trennungsgrund gewesen, weil ich das auch "ausprobieren wollte".
Stammhalterphantasien (nicht meine) sind auch eher Männerphantasien. und wo die Frau hingehört wird auch in den meisten Fällen noch von Männern ausformuliert und innerhalb von Beziehungen von Männern durchgesetzt.
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Der
Kinderkriegen-Ideologie
stehe ich allerdings auch skeptisch gegenüber und sehe keinen gesellschaftlichen zwingenden Grund.
Bevölkerungswachstum wird heute wohl nirgendwo auf der Welt
benötigt, und deine Argumentation der "Supermensch-Ansprueche"
halte ich bei eher 10 als 5 Millionen Arbeitslosen, einer
Abschaffung der Arbeit auf allen Gebieten ohne alternative
Lebensweisen, für unangemessen.
Der Gedanke Kinder aus finanziellen Überlegungen heraus nicht zu bekommen, kommt in der Regel eher bei finanziell besser gestellten Partnerschaften vor. (Also die, die es sich leisten könnten, vielleicht mit einem Skiurlaub/Jahr weniger....) Bei finanziell schwächeren Familien in ebensolchen Stadtteilen (in so einem lebe ich) ist Geld und Einkommen und Arbeitsplatz/Arbeitslosigkeit kein wirkliches Kriterium für die Überlegung, Kinder zu bekommen. Was man auch am Kinderreichtum hier in meinem Stadtteil gut erleben kann.
Chräcker