Sup!
Da fehlt eindeutig eine Gewerkschaft.
Moment, Arbeitnehmerkartelle haben doch die "Standards" gesetzt, die uns heute fertigmachen. Und das aus Deinem Munde!
Man könnte auch sagen, die Arbeitgeber haben sich, auch gedrängt durch die Parteien, breitschlagen lassen zuviel zu zahlen.
Das kann man der Gewerkschaft nicht vorwerfen.
Gewerkschaften erfüllen durchaus eine sinnvolle Aufgabe, ich käme nie auf die Idee, die Gewerkschaften komplett abschaffen zu wollen.
Noch ist die Zahl der Arbeitslosen nicht so groß wie die derer, die Arbeit haben. Und man kann auch Unternehmer werden und selbst Arbeitsplätze schaffen - es gibt keinen Anspruch darauf, dass irgendwer einem einen Arbeitsplatz gibt, dieses Anspruchsdenken ("Die Industrie hat gefälligst Arbeitsplätze zu schaffen!") ist die fatale Folge des weitverbreiteten Glaubens, der Staat könne irgendwelche Arbeitsplätze schaffen bzw. nicht der Einzelne, sondern der Staat sei dafür verantwortlich, dass jeder im Leben zurecht kommt.
Da faellt mir gerade ein, dass eben neben dem o.g. Irrglauben noch einen weiteren sehr unangehmen Irrglauben gibt, naemlich den an die zweckgebundenen Steuern.
Wie, die Sektsteuer wird nicht nur für Sekt ausgegeben?
Stimmt, die SPD regiert ja gerade... und der Kanzler, der sich 1998 daran messen lassen wollte, dass er die Arbeitslosigkeit unter die 4Mio. Marke drückt, was ihm aber trotz einer Änderung der Berechnungsregeln nicht gelungen ist.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die Aussichten nach der 98er-Wahl gut standen auf dem Arbeitsmarkt. Da kam das vom Gerd. Da war der gut drauf und war geschwaetzig. Aber ernstgemeint hat das der Gerd sicher nicht. BTW - was meint Gerd eigentlich ernst?
Frag' das den Gerd...
Nun, die CDU/CSU/FDP-Regierung hatte immerhin den demographischen Faktor in der Rentenversicherung eingeführt (gegen den Widerstand der SPD, die lautstark gegen den "Sozialabbau" gewettert hat), den die SPD/Grüne-Regierung dann 1998 wieder abgeschafft hat, um 2004 zu erkennen, dass diese Reforum der CDU/CSU/FDP-Regierung notwendig und richtig war, mit der Folge, dass der demographische Faktor wieder eingeführt wird. Das bedeutet, dass Deutschland 6 Jahre verloren hat, nur weil die SPD 1998 noch nicht so weit war wie sie heute ist, und noch nicht erkannt hatte, wie dringend notwendig einschneidende Reformen waren und sind.
Schieben wirs mal auf den Oskar. Der Gerd haette da nichts zurueckgenommen, glaube ich.
Nene, der Oskar wollte ja lustigerweise sowas ähnliches wie Hartz IV einführen 1998, bevor er dann zurückgetreten und ein ganz linker geworden ist.
Gruesse,
Bio
Schöpf' aus dem Meer der Gedanken keine Sintflut von Fragen; es genügt doch die Pfütze des Unmittelbaren