Hallo,
Da kann man auch etwas "mitnehmen" für's Leben - und wenn es nur ist, dass man Dinge schaffen kann, die man sich nicht zugetraut hätte, wenn es denn nötig ist.
Das war auch bei mir so. Eigentlich bin ich sogar sehr froh beim Bund gewesen sein zu dürfen. Vor dem Bund war ich schüchtern, habe mir nichts zugetraut und konnte nicht auf andere Menschen zugehen.
Wärend des Wehrdienstes habe ich erst Seiten an mir entdeckt die ich vorher nicht kannte weil ich davor mit ganz anderen Menschen zu tun hatte. Beim Bund habe ich erst gemerkt dass mir andere Menschen etwas zutrauten wovon sogar ich selbst dachte dass ich das nie machen könnte, und ich habe es dann auch geschafft. Man konnte sich auf mich verlassen und mir wurde Respekt für meine Leistungen entgegengebracht. Nicht von meinen Eltern oder Freunden, von denen ich manchmal dachte dass sie das nur aus Mittleid machten, sondern von Leuten, die mich überhaupt nicht gekannt haben.
Naja lange Rede kurzer Sinn, ich bin als schüchterner Junge zum Bund hin, und als selbstbewußter Mann wieder raus. Ich streite nicht ab, dass es wärend eines Zivildienstes auch hätte passieren können, aber ich will nur damit sagen dass es nicht immer nur die schlimmen Seiten beim Bund gibt.
Und die Kammeraden? Ja es gab genau so Idioten wie sonst auch überall, aber ich habe auch Freunde fürs Leben gefunden, mit denen ich heute noch nach fast fünf Jahren in gutem Kontakt bin, obwohl sie auf der anderen Seite Deutschlands wohnen. Sie wissen immer noch dass sie sich auf mich verlassen können, wenn sie mich mal brauchen sollten, genau so wie ich auf sie.
Grüße
Jeena Paradies
Meine Referenzen hat mein alter Hoster als seine angegeben
»Try to make something idiot-proof and someone will make a better idiot.«