Hallo,
eigentlich sollte die Entscheidung zwischen Wehr- und Zivildienst eine grundsätzliche sein. In der Praxis kann sich natürlich jeder informieren, wie man gegenüber dem Bundesamt eine "Gewissensentscheidung" begründen muss, um nicht zum Bund zu müssen.
Ich habe damals in Deutschland meinen Zivildienst abgeleistet und kann nur sagen, das es sehr von der Art der Stelle abhängt, wofür man eingesetzt wird. In meinem Zivijob (Rettungsdienst) habe ich mich nie auch nur ansatzweise als Sklave gefühlt, im Gegenteil. Und auch von Bekannten, die beispielsweise in der Behindertenpflege oder -transport gelandet sind, ist mir keiner bekannt, der seine Entscheidung bereut hätte.
Wenn Dir Deine Verweigerung nicht ein Jahr Aufschub wert ist, kann es mit der Überzeugung ja nicht so weit hin sein ;-) (Ich habe damals ein Jahr "verloren", was ich auch nie bereut habe)
Viele Grüße
Henk