Bernd: Schönes Gedicht von Eduard Mörike

Guten Tag alle miteinander,

Von Eduard Mörike:

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Dieses Gedicht habe ich in der Schule (Deutschunterricht) bekommen, mit den Fragen, wie es ihm gelingt, seine Wirkung auszuüben, und welchen Moment der Text beschreibt.

Ich möchte die Fragen euch stellen, zum einen, aus purer Neugierde, weil es mir Spaß macht, Interpretationen verschiedenster Leute zu hören, und zum zweiten, damit ich selbst auch etwas besser Bescheid weiß.
Also nur zu, lasst euch aus ;)

Grüße,
Bernd

  1. Tachchen!

    Und warum sollte ich deine Hausaufgaben machen?

    Ist übrigens ein Gedicht-Klassiker, der sich wunderbar (leicht)
    interpretieren lässt. Gerne auch mal in einer Reihe "Herbstgedichte".

    Gruß

    Die schwarze Piste

    --
    ie:{ fl:( br:^ va:) ls:# fo:) rl:( n4:& ss:{ de:] js:| ch:? mo:) zu:$
    http://www.smartbytes.de
    1. Hi,

      Und warum sollte ich deine Hausaufgaben machen?

      Ich habe mir schon ein paar Gedanken dazu gemacht, aber weil ich eher minder begabt bin in Lyrik, habe ich hier nach Hilfe gesucht.

      Ist übrigens ein Gedicht-Klassiker, der sich wunderbar (leicht)
      interpretieren lässt.

      Schön, nur leider für mich nicht :O Wieso schreibst du nicht ein paar Zeilen und hilfst mir?

      Gruß,

      Bernd

      1. Tachchen!

        Schön, nur leider für mich nicht :O Wieso schreibst du nicht ein paar Zeilen und hilfst mir?

        Einfach ausgedrückt: Weil es deine Hausaufgaben sind!

        Etwas pädagogischer: Du sollst doch die Klassenarbeit/Klausur später
        mit Bravour bestehen und das erfordert ein gewisses Einlassen auf die
        Materie.

        Kostenloser Tipp für's Leben:
        Interpretationen beginnen nie mit "Das Gedicht hat X Strophen mit
        jeweils Y Versen, die in einem Z-Reim geschrieben wurden."

        Gruß

        Die schwarze Piste

        --
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        1. Hi,

          Etwas pädagogischer: Du sollst doch die Klassenarbeit/Klausur später
          mit Bravour bestehen und das erfordert ein gewisses Einlassen auf die
          Materie.

          Danke, ich weiss, aber die Klausur hab ich schon hinter mir (Aufsatz vor paar ca. einer Woche, ziemlich miese Note...). Deswegen frage ich hier, um zu sehen, wie es richtig ausschauen muss.

          Gruss, Bernd

    2. Guten Morgen,

      Und warum sollte ich deine Hausaufgaben machen?

      Wer sagt, dass du das tun sollst? Es ist erlaubt und legitim, um Hinweise zu bitten. Weder Deutsch- noch Informatiklehrer müssen unbedingt jemand sein, der von allen Schülern verstanden wird (obwohl das natürlich der Idealfall wäre). Wenn jemand dasteht und nun wirklich nicht mehr weiterweiss, darf er jederzeit woanders um Anregungen und Hilfe bitten.

      Der einzige Punkt, an dem du recht hast: Bernd hätte ohne weiteres auch die Gedanken, die er sich bereits gemacht hatte, posten können. Wobei gerade bei Gedichten viele Leute sich sowas nicht trauen - es passiert gar zu leicht, dass man ausgelacht wird.

      Wenn du übrigens den Eindruck hast, du würdest darum gebeten anderer Leute Hausaufgaben zu machen und willst das nicht, dann steht es dir immer frei, überhaupt nicht zu antworten.

      File Griese,

      Stonie

      --
      Ein schlechtes Statement spricht für sich - jeder Kommentar ist verschwendete Energie, die einem bei wirklich wichtigen Unterfangen fehlen könnte.
  2. Moinsen,

    ... hmmm schon merkwürdig dies in diesem Forum hier zu
    posten ...

    Versuch es doch mal bei http://www.helpers.de , die sind da sehr
    nett und villeicht gibt es da jem. der Dir hilft.

    Lieben Gruss aus Münster   der madmax

    --
    Homepages:
    http://www.tassilosturm.net
    http://www.heimweg.net.tf
    Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen !
    1. Hi,

      ... hmmm schon merkwürdig dies in diesem Forum hier zu
      posten ...

      Hehe ja ;) Kannte bis jetzt kein anderes, gut besuchtes...

      Versuch es doch mal bei http://www.helpers.de , die sind da sehr
      nett und villeicht gibt es da jem. der Dir hilft.

      Danke vielmals, ich werds versuchen.

      Gruß und schönen Tag,
      Bernd

  3. Hallo,

    also ich schließe auf Herbst, wobei ich auch nicht sehr begabt in der Interpretation von Gedichten bin, aber mal sehen, was meine Meinung auslöst :D

    Im Nebel ruhet noch die Welt,
    Noch träumen Wald und Wiesen:

    -> Nacht zu Tag

    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

    -> wenn der Nebel verschwindet

    Den blauen Himmel unverstellt,

    -> siehst Du den blauen Himmer

    Herbstkräftig die gedämpfte Welt

    -> keine Farben wie grün mehr, sondern braun

    In warmem Golde fließen.

    -> und eben dunkler...

    Dieses Gedicht habe ich in der Schule (Deutschunterricht) bekommen, mit den Fragen, wie es ihm gelingt, seine Wirkung auszuüben, und welchen Moment der Text beschreibt.

    Naja, denke mal durch die (sind das jamben?)???
    Es sind paarreime...
    Das letzte habe ich ja schon gesagt...

    Soweit zu meiner Interpretation...

    Liebe Grüße und noch viel Spaß...

    Stephan

  4. Hi Bernd,

    einfach ein schöner Text! Es lebe das OT-Posting....

    Eduard Mörike:

    Septembermorgen

    Im Nebel ruhet noch die Welt,
    Noch träumen Wald und Wiesen:
    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
    Den blauen Himmel unverstellt,
    Herbstkräftig die gedämpfte Welt
    In warmem Golde fließen.

    Dieses Gedicht habe ich in der Schule (Deutschunterricht) bekommen, mit den Fragen, wie es ihm gelingt, seine Wirkung auszuüben, und welchen Moment der Text beschreibt.

    Ein paar allgemeine Tipps:

    • das Gedicht enthält eine Binäropposition, die den Inhalt struktriert:
      Nebel, Schleier, träumen, gedämpft
      -vs.-
      blauer Himmel, unverstellt, fällt, herbstkräftig, warmes Gold

    Zunächst könntest Du diese Struktur auf die Form beziehen. Welche Teile dieses Gegensatzes werden durch die Reime verbunden, was geht daraus hervor?

    Es gibt ein offensichtliches Thema, den Herbstmorgen im September, bevor die Sonne den Nebel durchbricht. Das Aufklaren, der Übergang vom Traum zur klaren Sicht auf die Realität, erscheint dabei als Vorausdeutung. Der Leser, dem diese hoffnungsvolle Vorhersage gemacht wird, wird direkt angesprochen. Zudem wird ein romantisches Herbstbild durch die Farben Blau und Gold heraufbeschworen, dicht und in wenigen Worten also eine komplexe Vorstellung angesprochen. Das Gedicht bleibt in der Schwebe, der Schleier fällt noch nicht, das "wenn", der Konditionalsatz, deutet die Öffnung der Sicht nur an, sie wird im Text nicht vollzogen, bleibt Hoffnung, Momentaufnahme.

    Das Gedicht ist darüber hinaus offen für metaphorische Interpretationen: Die Frage ist also, was über die Gefühle angesichts der schönen Natur hinaus angesprochen sein könnte. Ein Thema könnte das Versprechen sein, dass hinter Nebelschleiern und Träumen die klare Sicht auf die goldene Natur wartet, auf etwas Positives also, etwas Optimistisches. Was sind Deine Herbstgedanken dazu? Die Lehrer sind heute dazu angehalten, stimmige Interpretationen zu akzeptieren, es gibt nicht die eine richtige Auflösung der Metaphern.

    Es wäre also durchaus zulässig, den Text auf heutige Erfahrungen und Momente zu beziehen, wo es weniger der frühe Morgen sein wird, den Du in der Natur verbracht hast, der solche Erlebnisse vermittelt, vielleicht eher die Sekunde, in der die 747 auf dem Flug LH-1342 nach Mallorca die Wolkendecke durchbricht, genauer, der Moment kurz davor, Du müsstest das Ding vielleicht für einen Moment anhalten *g*

    Dein Deutschlehrer hat sicher auch ein wenig nachgelesen, weiß etwas über die schwierige Situation, in der Möricke dieses Gedicht geschrieben hat, über seine Ängste und Hoffnungen, und kann daher biographische Bezüge herstellen.

    Auch die eine oder andere Interpretation hat er vielleicht zur Kenntnis genommen.

    Eine recht interessante Interpretation:
    http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2001-04/gedichte6.htm

    Was war denn Deine Interpretation?

    Viele Grüße
    Mathias Bigge

    1. Hi,

      Vielen Dank, das hat mir wirklich sehr geholfen :)

      Was war denn Deine Interpretation?

      Ich bin auch auf Optimismus gekommen, aber das "gedämpft" passte nicht rein (negative Bedeutung) und bei Herbstkräftig war ich mir nicht schlüssig: kräftig hört sich gut an, aber Herbst erzeugt in mir eher ein negatives Bild. Ist "Herbst" in der Lyrik eher positiv, oder negativ? Was sagt es aus?

      Das "wenn" hab ich nicht als kond. angeschaut, sondern zeitlich. Dh, der Schleier fällt sowieso, und wenn das geschehen ist,  sieht man den Himmel unverstellt...

      Jedenfalls hab ich mich bei dem Wort "gedämpft" verfangen und da einige Zeilen geschrieben, und behaupted, die Welt wäre dann nicht mehr gedämpft etc. Ziemliches Chaos halt.

      Insgesamt schrieb ich einfach zu wenig (weniger als eine A4-Seite...) und hab es nicht geschafft, mich richtig auszudrücken.

      Gruss, Bernd

      1. Hi Bernd,

        ... aber Herbst erzeugt in mir eher ein negatives Bild. Ist "Herbst" in der Lyrik eher positiv, oder negativ?

        Du suchst nach einer eins zu eins Erklärung wie in den alten Traumbüchern, in denen "Scheiße" immer "Geld" bedeutet. Im richtigen Traum und in der Literatur gibt es solche festen Muster nicht, wenn auch typische Konventionen. "Herbst" konnotiert in vielen Gedichten und Texten ein bestimmtes Lebensalter, verweist auf den drohenden Winter usw. Aber es gibt auch viele Gedichte und Erfahrungen, in denen der Herbst spätsommerlich und warm daherkommt, im Möricke-Gedicht deuten das die Farben schon an. Ich denke etwa auch an Brechts "Erinnerung an die Marie A.", "im blauen Mond September" findet da das große Liebeserlebnis statt, ich weiß nicht, ob Du das kennst.

        Das "wenn" hab ich nicht als kond. angeschaut, sondern zeitlich. Dh, der Schleier fällt sowieso, und wenn das geschehen ist,  sieht man den Himmel unverstellt...

        Es ist in dem Gedicht ewas wie ein Versprechen: Die Sonne wird den Nebel durchbrechen! Insofern hast Du Recht. Interessant ist, dass die deutsche Mischung zwischen temporaler und konditionaler Bedeutung beim Subjunktor "wenn" nur schwer in andere Sprachen zu übertragen ist, wo meist eigene Begriffe für die Bedeutungen vorhanden sind (etwa "if" und "when" im Englischen). Wäre also interessant zu sehen, was kompetente Übersetzer da wählen.

        Jedenfalls hab ich mich bei dem Wort "gedämpft" verfangen und da einige Zeilen geschrieben, und behaupted, die Welt wäre dann nicht mehr gedämpft etc. Ziemliches Chaos halt.

        Ja, das kann ich nachvollziehen. Bei vielen literarischen Texten hilft da eine klare Analyse der binären Struktur, so vorhanden. Die gedeckten Herbstfarben können sonst leicht den Nebel vernebeln *g*

        Insgesamt schrieb ich einfach zu wenig (weniger als eine A4-Seite...) und hab es nicht geschafft, mich richtig auszudrücken.

        Gedichtinterpretation hat etwas mit Erfahrung zu tun, man braucht ein Gefühl für Texte. Aber manchmal helfen auch Standardverfahren, einen Ansatz zu finden:

        1. Wer könnte das sagen? Wer ist der Sprecher?
        2. Gibt es eine Ordnung des Inhalts, etwa eine binäre Gegensatzstruktur, einen Spannungsbogen oder eine lokale Ordnung?
        3. Gibt es Adjektive oder Symbole, die negativ oder positiv bewertet sind?
        4. Gibt es einen Zusammenhang zwischen formalen Dingen (Grammatik, Rhythmus, Reimschema) und Inhalten?
        5. Aus welcher Zeit/Epoche stammt der Text? Gibt Dir das Hinweise auf Zusammenhänge und Interpretationsmöglichkeiten?
        6. Manchmal hilft auch einfach eine exakte Lektüre des Inhalts. Wenn man den Gedanken sehr genau nachgeht, ist man schon bei einer ersten Analyse angekommen.
        7. Ein anderer Ansatz ist freie Assoziation: Was fällt Dir zum Thema Herbst ein? Empfindest Du die Farben Blau und Gold eher positiv oder negativ? Dann überlegst Du, ob diese Assoziationen zu dem Text passen. Was könnte die Farbe Gold im Zusammenhang mit dem Oberbegriff Herbst bedeuten? Die Farbe der Blätter vielleicht, die Sonne, das Blau des Himmels, es ist also ein schöner Tag, der da herauf zieht.

        Nebel, die den Blick verstellen, Sonne, die Aufklärung und einen schönen Tag verspricht. Um Erkenntnis der Schönheiten der Realität geht es also auch.

        Viele Schüler sehen Literatur nur auf Schulaufgabe, aber das Gedicht ist wirklich schön, so einen Herbsttag wünsche ich mir auch noch, warm und mit blauem Himmel. Vielleicht warst Du schonmal in den Bergen und hast solche Momente erlebt, wenn man beim Frühstück sitzt und kaum die Umgebung sehen kann und dann steigt langsam der Nebel auf, und plötzlich hast Du einen herrlichen Blick auf das Panorama. Na, hat er doch gut gemacht, der alte Möricke, das Gedicht, oder?

        Viele Grüße
        Mathias Bigge

        1. Hach Mattes,

          genau das ist's, was ich an diesem Forum so sehr liebe! Eine Kleinigkeit noch:

          [...] Interessant ist, dass die deutsche Mischung zwischen temporaler und konditionaler Bedeutung beim Subjunktor "wenn" nur schwer in andere Sprachen zu übertragen ist, wo meist eigene Begriffe für die Bedeutungen vorhanden sind (etwa "if" und "when" im Englischen). Wäre also interessant zu sehen, was kompetente Übersetzer da wählen.

          Im Englischen kommt man problemlos mit "when" aus der Nummer raus, das im Prinzip derselbe Zwitter ist. Wenn der Übersetzer an sich sich hier deutlich ausdrücken will, nimmt er "if" für's Konditionale und wenn's dann zeitlich werden soll, weicht man auf "as soon as" oder ähnliches aus.

          Spanisch bietet hier für die Kondition ein "si" oder ein "caso de que" - letzteres bedeutet sehr klar "falls" bzw. "im Falle dass" - wird immer wieder gern genommen. Für das "Wann-wenn" gibt's "cuando" (wir erinnern uns hier an Silvio Franchesco und Caterina Valente: <träller> "Sag' mir cuando, sag mir wann..."</träller>); allerdings bietet eben dieses Wort auch die Möglichkeit, es konditional einzusetzen, was der Verwirrung die Krone aufsetzt. Ein schöner Grund, genau dieses Wort dann auch für die Übersetzung eines solchen Gedichtes heranzuziehen - es hängt so schön zwischen Überzeugung und Hoffnung, neigt aber eher zur Überzeugung, fast so wie das deutsche "wenn".

          So, nun nochmal dankeschön - ich habe deine Ausführungen mit Genuß gelesen. Wenn's um Sprache geht, kann man ja nicht oft genug drüber reden, gelle?

          File libe Griese,

          Stonie

          --
          Ein schlechtes Statement spricht für sich - jeder Kommentar ist verschwendete Energie, die einem bei wirklich wichtigen Unterfangen fehlen könnte.
        2. Hallo Matthias, hallo Bernd,

          ... aber Herbst erzeugt in mir eher ein negatives Bild. Ist "Herbst" in der Lyrik eher positiv, oder negativ?
          Du suchst nach einer eins zu eins Erklärung wie in den alten Traumbüchern, in denen "Scheiße" immer "Geld" bedeutet. Im richtigen Traum und in der Literatur gibt es solche festen Muster nicht, wenn auch typische Konventionen. "Herbst" konnotiert in vielen Gedichten und Texten ein bestimmtes Lebensalter, verweist auf den drohenden Winter usw. Aber es gibt auch viele Gedichte und Erfahrungen, in denen der Herbst spätsommerlich und warm daherkommt, im Möricke-Gedicht deuten das die Farben schon an. Ich denke etwa auch an Brechts "Erinnerung an die Marie A.", "im blauen Mond September" findet da das große Liebeserlebnis statt, ich weiß nicht, ob Du das kennst.

          Interpretationen sind eben immer Interpretationen, und mir zwängt sich folgende auf:

          • Herbst ist eher eine nicht so toll Jahreszeit
          • Aber: verglichen mit noch schlechterem Wetter kann Dir ein schöner Herbsttag wunderschön erscheinen.
          • Also: Es gibt kein absolutes Gut oder Schlecht, es kommt immer darauf an, woher Du kommst, was der Vergleich ist.
          • Oder politisch: Lausige Verhältnisse können Dir prima erscheinen, wenn Du vorher in richtigen Scheißverhältnissen warst.

          Ich füge hinzu, mir ist unklar, inwieweit Mörike schon romantische Idealbilder drin hatte oder noch nicht, inwieweit er also ein Romantik-typisches Faible für Nacht-Zustände u.ä. hatte und insofern also durchaus Herbst seine Lieblingsjahreszeit gewesen sein könnte.

          Grüße,
          Utz

          --
          Mitglied im Ring Deutscher Mäkler