Jörg Peschke: Erstarken von proprietären Techniken (Achtung, Flame)

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Es ist ja so: Standards werden oft aus proprietären Dingen gemacht.
Wer nichts anzubieten hat, kann niemals einen Standard etablieren.

Full ACK! Ich denke, nicht alles, was an Schnittstellen spezifiziert ist, muss offiziell als Standard (durch W3C oder so) abgesegnet werden. Wenn einer eine coole Idee hat, die er in seinen Browser einbauen will, warum nicht?

Was ich eher problematisch finde, dass *existierende Standards* nicht umgesetzt werden, sondern stattdessen an eigenen Ideen geschraubt wird.
Der IE z.B. kann seit X Generationen seine komischen Filter (die ja zugegeben auch wirklich schön azusehen sind), aber SVG, transparente PNGs und sogar ettliche CSS-Features kann er bis heute nicht gescheit.

Und wenn dann mal eine gute Idee übernommen wird, kriegt man es nicht auf die Reihe, das für jeden Browser auf gleiche Weise zu tun.
Beispiel nochmal Filter:
Bei Microsoft heissts "filter:alpha irgendwas", bei Mozilla "-moz-opacity" und bei Konquerror, Safari und Co "-khtml-opacity".
In diesem Fall hätte Mozilla und Konquerror, wenn sie den schon den Transparenz-Schnickschnack übernehmen, doch auf eine ähmliche Syntax achten können....was aber vermutlich wieder nicht geht, weil M$ auf ihren "alpha-Filter" schon ein Patent hat, und jetzt alles mit Alpha im Namen verklagt (Einschliesslich des griechischen Alphabets)
*aufreg*

:)

Ciao,
Jörg