Hallo,
...] kann ich von einem "Meister" erwarten, dass er mir vorher eine Expertise über die Varianten [...] und mir die Vor- und Nachteile erklärt?
m.E. im Prinzip ja, aber eine solche von dir geschilderte aufwändige
oder gar prophetische Expertise oder Analyse dürfte m.E. eine normale
Beratung im Rahmen üblicher Aufträge sprengen, beim Werkvertrag würde
ich vermuten dass es auch branchenspezifische Aspekte gibt und dazu
auf die Art des Auftrags und die Preisgestaltung ankommt und dass
Hellseherei kaum inklusive sein dürfte.
Speuiell der "Meisterzwang" in manchen Gewerken suggeriert doch dem Normalabnehmer eine enorme Fachkompetenz und einen extrem hohnen Vertrauensschutz, da der Leistende sich nicht nur in seinem Gewerk gut auskennen muss, sonder darüber hinuas auch noch die Mafiagenehmigung der Altforderen haben muss.
Auch ohne jur. Ausbildung vermute ich dass ein Geselle nach einer
bestimmten Zeit einen Rechtsanspruch auf Zulassung zur Prüfung
(und entspr. Qualifikationen und Lehrgänge) hätte, und beim
Steuerfachgehilfen ist's wohl wenn ich richtig informiert bin ein
besonders langer Weg zum Steuerberater.
Dazu gibt es noch eine Regelung in der Handwerksordnung, vielleicht
wars der §7b, zur Anerkennung gleichwertiger Berufsausbildungen.
So kann wohl ein Maschinbau-Ing. u.U. eine KFZ-Werkstatt betreiben.
Der Meister steht also durchaus für Fachkompetenz, und der Verzicht
in einigen Bereichen war und ist einfach Unfug, Harz hin oder Harz
her. Was bleibt sind weiterhin einige geschützte Berufe, wohl auch
Buchhaltung, und ein eigentlich unnötiger Qualitäts- und
Kulturverlust in einigen anderen Bereichen. Schließlich noch die
Frage warum in betr. Bereichen Studien- oder Meisterschulen-
Absolventen keine entspr. Entschädigung und Rentenausgleich erhalten.
Grüsse
Cyx23