Der Martin: Amtsgericht erklärt unvl. E-Mail-Werbung an Anwälte für zulässig

Beitrag lesen

Hallo Tom,

Ich empfinde Werbemails, die mit einem ordnungsgemäßen Absender (Postanschrift) und funktionierender Antwortadresse ausgestattet sind gar nicht als Spam. Das ist dann Information.

Das sehe ich nicht so. Als Information sehe ich das Zeug, wenn ich es angefordert habe oder mich wenigstens überhaupt für das Thema interessiere.

Wenn ich aber einfach bloß Schundmails bekomme, in denen mir billige Medikamente oder Rolex-Uhren oder was auch immer angeboten werden, dann ist das -unabhängig davon, ob ein ordentlicher Absender angegeben ist- einfach nur lästig. Das ist Spam in Reinkultur.

Aber 90% des Mailzuganges sind solche unsinnigen Dinger, die noch nicht einmal Antworten möglich machen...

... weil die angebliche Absenderadresse nicht existiert, die Empfänger-Mailbox voll ist, oder gar die Mailadresse eines unschuldigen Opfers benutzt wurde, das gar nichts von seinem "Glück" weiß.

oder in einer mir unbekannten Sprache abgefasst sind.

Oder so. :-)
Oder die überhaupt keinen Inhalt haben (zumindest keine Aussage), sondern nur eine sinnlose Aneinanderreihung von Buzzwords, die gerade "in" sind.

Hans Eichel (oder wer seine nachfolge antritt) könnte ja eine eMail-Steuer von 1Cent pro Mail einführen. Das würde schon mal helfen *gg*

Kein Witz: Mich haben wirklich schon Leute gefragt, ob eine email ins Ausland eigentlich teurer ist als eine inländische. *g*

So long, Mahlzeit!

Martin