BETRIEBSSYSTEM: HDD-Kopie erstellen
Tom
- webserver
0 Fabian Transchel0 Tom
Hello,
heute ust doch ein schönber warmer Spätsommertag, und ich Dosbaddel muss hier vor der PC-Glotze sitzen...
Nun denn:
Ich habe gerade in einen ohnehin schon arg gebeutelten Arbeitsplatz eine geerbte 17GB SCSI-Platte nebst AHA 2940U2W eingesetzt. Läuft!
OS ist immer noch Win98SE++
Nun kopiere ich von der alten IDE 8GB-Platte die Daten. Läuft auch, aber viel zu lange... Wird wohl erfahrungsgemäß über eine Stunde dauern.
In meinen Linux-Servern habe ich immer noch jeweils eine 40GB IDE-Platte und einen Slot (HDD-Einschub) für eine weitere gleiche Platte aus einem Set von drei. Wenn ich da ein backup fahre, dauert das nur ca. drei bis vier Minuten, und es ist auch noch nie etwas verloren gegangen. Dateisystem ist meistens EXT2.
Was mach ich denn falsch, dass die Windows-Kopien so lange dauern?
Übers Netz ist es übrigens daws gleiche.
Wenn ich (früher, da war sowieso alles besser) eine Ncopy auf dem Novell-Server gemacht habe, war die auch in Nullkommanix fertig...
Wenn Windows nicht so hübsch bunt wäre, würde ich es wohl einfach löschen. Xp außerdem noch viel eher, als Win98SE oder Win2000
Nun verratet mir
Harzliche Grüße vom Berg
esst mehr http://www.harte-harzer.de
Tom
Hallo Tom,
OS ist immer noch Win98SE++
Nun kopiere ich von der alten IDE 8GB-Platte die Daten. Läuft auch, aber viel zu lange... Wird wohl erfahrungsgemäß über eine Stunde dauern.
In meinen Linux-Servern habe ich immer noch jeweils eine 40GB IDE-Platte und einen Slot (HDD-Einschub) für eine weitere gleiche Platte aus einem Set von drei. Wenn ich da ein backup fahre, dauert das nur ca. drei bis vier Minuten, und es ist auch noch nie etwas verloren gegangen. Dateisystem ist meistens EXT2.
Machst du das Backup "manuell", also über cp und seine Freunde?
Was mach ich denn falsch, dass die Windows-Kopien so lange dauern?
Da werden die Daten natürlich Block für Block übertragen. Also bei 8GB auch 8GB. Während ein gutes Backup-Programm natürlich nur die _Änderungen_ (bzw. die geänderten Daten) überträgt. Wenn du allerdings auf der Platte noch nichts drauf hast müssen die ganzen Daten rüber, so oder so. Und wenn du da einen ATA-33er oder -66er BUS hast, dann gehen natürlich auch immer nur entsprechend 33 bzw. 66 MB/s durch die Leitung. Wohlgemerkt als Maximum! Wenn der Prozessor dazu noch eine Krücke ist, dann bist du schnell bei 5MB/s... klar, dass das dann seine Zeit dauert.[1]
Andererseits habe auch ich Win98 schnon schneller kriechen sehen, von daher würde ich mir wirklich mal ein Knoppix nebst hdparm nehmen und austesten wo der Flaschenhals liegt.
Wenn ich (früher, da war sowieso alles besser) eine Ncopy auf dem Novell-Server gemacht habe, war die auch in Nullkommanix fertig...
Hehe, so'n Server cacht einfach besser ;-)
Wenn Windows nicht so hübsch bunt wäre, würde ich es wohl einfach löschen. Xp außerdem noch viel eher, als Win98SE oder Win2000
Wenn's nur darum ginge, da bekommst du doch längst Alternativsysteme (oder Themes), da wirst du blind! ;-)
[1] Allerdings habe ich neulich eine volle DVD in zehn Minuten gebrannt. Wenn das geht, dann sollte ein halbwegs aktueller Datenbus auch mindestens effektive 20MB/s schaffen. Und ich rede hier von einer 2,5"-Platte und nicht von 'nem SCSI-Geschoss.
Grüße aus Barsinghausen,
Fabian
Hello Fabian,
Dir Hardware ist ja gleich, egal, was für ein System ichdraufgeklatscht habe.
Und Du weißt ja, wieviele Schulungsrechner ich hatte. Die habe ich teilweise einfach zu Testsystemen umfunktioniert, denn wer will schon noch einen Athlon 500MHz habe oder gar einen K6/400?
Und ich habe, weil ich es wissen wollte, auch schon mal auf ein System, dass mit Linux eben in ca. 5 Min die 25-30GByte kopiert hat (nicht nur incrementell, sondern Vollkopie), später ein Windows 2000 (WS) draufgeklatscht und dann mal die Kopierübungen gemacht. Das dauerte dann knapp 2 Stunden
Ist also kein Ausreißer, sondern durchaus üblich...
Unter DOS lief das noch alles ganz flott.
Irgendwas ist in diesem Windows-Kopier-Algorithmus, was den Vorgang derartig ausbremst.
Wenn man mit einem simplem Turbopascal-Programm eine Datei kopiert, geht es auch in maximaler Geschwindigkeit. Nur für das Verify nun auf weninger auf 1/20 der Kopiergeschwindigkeit abzufallen ist doch etwas derb.
Harzliche Grüße vom Berg
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Tom