Cervantes: Ist den Usern mittlerweile ALLES zuzumuten?

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Hallo,

so langsam hab ich das Gefühl, dass ich mit meinen
optimierten Seiten und Grafiken "out" bin.

Nicht unbedingt...

Fast jeder hat ja DSL und mind. 1024x768 - zumindest
gehen anscheinend fast alle Seitenbetreiber davon aus.

Über breitbandige Zugänge verfügen ca. ein Drittel der User (36%), der Rest über ISDN bzw. analog. Erstaunlich, aber laut ARD/ZDF-OnlineStudie 2005 zutreffend. Hab zwar auch schon andere Zahlen gelesen, aber Fakt ist, das schmalbandige Zugänge die Mehrheit bilden. Es wird inzwischen gern vergessen, aber schlanke Webseiten sind absolut nicht "out", sondern genauso angesagt wie eh und je.

Mit der Auflösung ist da so ne Sache (wurd hier auch schon häufig debattiert). Ab >1024 steigt die Wahrscheinlichkeit rapide an, dass das Browserfenster nicht den Bildschirm ausfüllt und dadurch oft <1024 ist. Statistiken sind hier aber generell wenig hilfreich, da man letztlich keinerlei Aussage über den Viewport des User treffen kann (z.B. wegen clientseitiger Symbolleisten etc.). Daraus schließe ich, dass "flüssiges Layout" wichtiger denn je ist. Wie das im Einzelnfall realisierbar ist, steht auf nem anderen Blatt.

Auch die Profis sind sich in punkto Auflösung übrigens recht uneinig.  So setzt yahoo.com auch nach dem ganz frischen Redesign noch auf 800px, ebay ebenso. Amazon.com versuchts hingegen flüssig, während es bei cnn.com und vielen anderen unterhalb von 1024px schwierig wird.

Lange Rede kurzer Sinn: never change a winning concept. ;-)

Cheers
Cervantes