Hallo,
Der Münze ist es tatsächlich egal und gut ist.
Das ist mir zu einfach. Wenn ich nämlich recht habe, kann man für halbwegs faire Glücksspiele (z.B. Roulette) Strategien entwickeln, die es erlauben, ohne allzu großes Risiko zum reinen Vergnügen zu spielen, auch wenn man nicht gerade reich ist. Das könnte viele tragische Spielerschicksale vermeiden helfen.
Ich habe mal gehört, daß Mathematik-Studenten in Las Vegas aus-
schließlich die Menschen beim Roulette beobachtet haben die die
Kugel werfen und die Scheibe drehen, dabei fiel ihnen auf daß es
Regelmäßigkeiten gibt. Daraufhin haben die Studenten ein Verfahren
entwickelt daß diese Beobachtungen besonders berücksichtigt und haben
daraufhin in kürzester Zeit Millionen abgeschöpft. Ich habe das da-
raufhin auch mal ausprobiert, aber es hat nicht geklappt. Es scheint
wohl entweder ein sehr kompliziertes Verfahren zu sein oder die Ge-
schichte ist einfach erfunden.
Das halte ich für ein Gerücht. Es stimmt zwar, dass Coupiers an Roulettischen beim Üben oft versuchen, die Zero zu treffen, und manche sollen darin richtig gut sein, aber auch das ist ziemliche Glückssache. Ich glaube schon, dass man mit viel Übung ungefähr den Bereich im Roulette-Kessel vorhersagen kann, den man trifft, aber sicher nicht eine bestimmte Zahl oder Farbe. Wenn man damit Millionen abschöpfen könnte, hätte jeder Croupier ein oder zwei Kumpels incognito am Tisch, der für beide abschöpft. Dann wäre kein guter Croupier länger als zwei Jahre an der Arbeit, sondern hätte bald ausgesorgt.
Gruß, Don P