_King Lully: Frage des Gehaltes/Mieten

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Bitte bedenke auch, dass solche Fragen nicht unbedingt Schikane sein müssen sondern dem Selbstschutz des Vermieters dienen.

Schon klar, als Vermieter kann man ganz schön Pech haben, besonders bestimmte Immigrantengruppen tendieren zur Verwahrlosung.

Allerdings ist der Vermieter eine Art Dienstleistungsanbieter und sollte - er will ja  Geld verdienen - sich auch dementsprechend benehmen. Fragen nach dem Beruf und Gehalt sollten deshalb aus meiner Sicht (und aus Sicht meines RAs) bedarfsweise falsch beantwortet werden, auch wenn das zu einem ausserordentlichen Kündigungsrecht durch den Vermieter führen kann.
Der Vermieter wird später meist nur bei schriftlichen Angaben seine Täuschung beweisen können, Zeugen, die parteiisch sind, zählen nicht.

Viele Vermieter sind einfach sehr unangenehme Menschen, denen gegenüber sollte man mit Privatangaben sehr vorsichtig sein. Leider erzwingt das gegenwärtige Mietrecht dieses fast, da die Mieter unzulässig begünstigt werden und so zu sagen Mietnomaden generiert werden.
Im Prinzip liegt ein Systemproblem vor, der Vermieter darf aus rechtlichen Gründen die Verträge nicht in seinem Sinne (was übrigens auch im Sinne des Mieters wäre) ausformulieren, also bspw. höhere Kaution oder andere Sicherheiten fordern, bspw. jährliche Mietzahlung im Voraus oder Mietzahlung über die gesamte Vertragslaufzeit im Voraus plus Kaution fordern.

Geschützt werden sollen Mieter, die in Not geraten, ist halt "Sozialpolitik", die der Wähler so haben will.