ja da gebe ich dir Recht, natürlich ist es wohl ein Selbstschutz.
Aber trotzdem sind es Sensible Daten in der Heutigen zeit, was ist denn wenn er das überall rumerzählt? In der gesamten Nachbarschaft? Ich glaube kaum das eine Privatperson auch wenn er ein Vermieter ist sich an den Datenschutz halten muss.
Kein Mensch zwingt Dich ja, diese Angaben zu machen. Nur bekommst Du dann eben im Zweifel die Wohnung nicht. Die Frage ist doch, ob der Vermieter überhaupt in der Position ist, Forderungen zu stellen. Ich habe z.B. eine Wohnung in München und eine auf dem platten Land im Westfälischen. In München ist das Angebot an Wohnungen gering, die Nachfrage dafür umso größer - daher muss man sich als Mieter fast alles gefallen lassen, im Zweifel eben auch solche Auskünfte. Auf dem platten Land sieht die Sache ganz anders aus. Angebot und Nachfrage verhalten sich quasi diametral zu München. Hier habe ich die eindeutig bessere Verhandlungsposition und gebe deshalb auch vor, wo der Hase langläuft. Wie das nun in Deinem Falle aussieht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Rechtlich ist das jedenfalls vollkommen in Ordnung. Wäre ich Vermieter, würde ich diese Fragen auf jeden Fall auch stellen - bei unserer mieterfreundliche Gesetzgebung muss sich der Vermieter hier einfach absicher. Ich finde das vollkommen verständlich und nachvollziebar.
Gruß
Cervantes