Tach.
Allerdings erkenne ich dort nur, daß in 4kB-Blöcken nacheinander von unterschiedlichen Offsets direkt auf dem Laufwerk C: gelesen wird. Alle Leseoperation – einschließlich der letzten vor dem Abbruch – werden als erfolgreich protokolliert.
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Natürlich. Schließlich sind die Leseoperationen vom Laufwerk ja - physikalisch betrachtet - erfolgreich. Der eigentliche Knackpunkt ist, dass chkdsk den *Inhalt* der meist 4k großen Datenblöcke untersucht und vor allem logische Fehler sucht.
So selbstverstänlich finde ich das gar nicht. Bei einem "nicht genauer spezifizierten Fehler" hätte ja auch schon das Lesen selber das Problem darstellen können. Mit solchen Fehlermeldungen hält man sich ja alle Optionen offen. ;)
Allein aus den Speicheradressen auf dem Laufwerk bekomme ich bisher leider auch keine Anhaltspunkte, woran chkdsk sich stört ...
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Du könntest höchstens nachsehen, welchen Block chkdsk als letzten gelesen hat, dann nachsehen, was es ist.
Äh, ja genau. Wie ich dieses Nachsehen am einfachsten mache, war meine Frage. :) Ich hatte auf irgendwelche Hilfsprogramme gehofft, die Windows selber mitbringt, um die Analyse etwas zügiger zu gestalten. Da ich aber nach einer Weil auch keine mehr Lust auf endlose Sucherei hatte, hab ich vorhin selber ein paar Zeilen Code geschrieben, um die entsprechenden Blöcke auszulesen. Leider hab ich mich mit der Struktur des NT-Dateisystems bisher nicht besonders beschäftigt, deshalb ist die Auswertung für mich natürlich erstmal ein ziemliches Rumgestocher.
Nun gut, immerhin hab ich in besagtem Speicherblock – neben einem Haufen expressionistischer ASCII-Kunst ;) – folgendes gefunden (war mal Unicode):
H.i.v.e. .u.n.l.
o.a.d. .f.o.r. .S.-.1.-.5.-.2.1.-.1.7.0.8.5.3.7.7.6.8.-.1.0.6.0.
2.8.4.2.9.8.-.1.3.4.3.0.2.4.0.9.1.-.5.0.0. .f.a.i.l.e.d. .d.u.É.
.t.o. .o.p.e.n. .r.e.g.i.s.t.r.y. .k.e.y... . .W.i.n.d.o.w.s. .
w.i.l.l. .t.r.y. .u.n.l.o.a.d.i.n.g. .t.h.e. .r.e.g.i.s.t.r.y. .
h.i.v.e. .o.n.c.e. .a. .s.e.c.o.n.d. .f.o.r. .t.h.e. .n.e.x.t. .
6.0. .s.e.c.o.n.d.s. .(.m.a.x.).................................
Danach leider keine Angaben mehr zum Erfolg dieser Maßnahme.
Eine erste Suche nach dieser Meldung im WWW ergab, daß so ziemlich *alles* als Fehlerursache in Frage kommt. Ich meld mich dann in einem Monat nochmal, wenn ich mich eingelesen habe. ;)
Außerdem fand ich in dem Wust etwas, das verdächtig nach einem Verzeichnisnamen aussieht. Allerdings kann ich dessen Position in der Verzeichnisstruktur bisher nicht einordnen, da +50 Unterverzeichnisse gleichen Namens auf dem Laufwerk existieren. Nun müßte ich vermutlich erstmal den generellen Aufbau der FS-Einträge studieren. Heißa!
Tja, eigentlich hatte ich nicht vor, chkdsk jetzt selber nochmal nachzuprogrammieren. Falls Du also ein brauchbares Werkzeug für die Analyse des Dateisystems empfehlen kannst oder selber schon tiefer in die Materie eingestiegen bist ...
Once is a mistake, twice is jazz.