at: Laptop für Elektroniklabor

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Hallo.

Zunächst einmal sind da einige Dinge festzuhalten:
Zunächst einmal wird da gar nichts festgehalten, sondern bestenfalls vermutet.

Gut, ich halte also weiterhin fest, dass du bestenfalls vermutest.

  • Kaum ein Notebook wird noch vom Markeneigentümer selbst gebaut.
    Das muss ja nicht zwangläufig schlecht sein.

Und das hatte ja auch niemand behauptet.

Welche Hersteller meinst Du denn? "Kaum" ist nicht eben ne präzise Angabe.

"Hersteller" ist in diesem Zusammenhang natürlich ein überaus präziser Ausdruck. Die Quellen sind zwar vielleicht nicht ganz aktuell, aber es kann sicher nicht schaden, sich über OEM/ODM-Hersteller zu informieren.

Du hast zwar prinzipiell Recht, dass der "bewährte" Markenname alleine keine 100%ige Garantie auf Qualität bietet - aber es erhöht ohne Zweifel die Wahrscheinlichkeit auf ein ordentliches Gerät.

Das bezweifele ich zumindest für die unteren Preissegmente sogar sehr. Wenn Medion als Inbegriff der deutschen NoName-Hersteller in einem Geschäftsbericht darauf verweist, 130 Mio. EUR Umsatz mit Geräten der Marke Hewlett-Packard gemacht zu haben, dürfte wohl etwas mehr als eine Handvoll HP-Rechner in bewährter Medion-Qualität in den Handel gelangt sein. Aber vielleicht stellt Medion ja tatsächlich alle Computer für Hewlett-Packard her und verkauft nur die Montagsgeräte unter dem Marken Medion oder Lifetec bei Aldi. Wer weiß?

Denn welche von Dir vermuteten Strukturen auch immer im Unternehmen Anwendung finden mögen, entscheident ist doch nur, was am Ende dabei raus kommt. Und das ist m.E. bei manchen Herstellern nun mal besser als bei anderen.

Ja, ich bin auch froh, dass Asustek mir ein Apple-Notebook zusammengebaut hat, hätte aber auch das baugleiche aus der Quanta-Fabrik genommen.
MfG, at