Hi,
Hmmm ... die Versicherten zahlen immer mehr, die Krankenkassen haben kein Geld, die Ärzte kriegen kaum Geld - Teufel nochmal, wo bleibt denn die Kohle? >:-|
Die Pharmaindustie zockt alle mächtig ab. Ja, und dies in sehr guter Zusammenarbeit mit unseren Politikern der CDU und SPD. Lobby-Politik nennt man das! Nicht nur für diese Lobby-Politik brauchen unsere beiden großen Parteien bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr einen rießen dämpfer, sprich weitere Stimmenverluste von mehr als 10 bis 15 Prozent. Die Politiker sind bei ihren politischen Handlungen vom Bürger so weit weg, dass man sie nur noch mit dem Pernrohr sieht. Der Bürger bleibt außen vor. Bei den Wahlen hingegen hat der Bürger noch die Möglichkeit, etwas zu bewegen, wenns ordentlich bei den Stimmenzählungen weh tut.
Wie die Pharmaunternehmen unsere Krankenkassen plündern!
Eins von vielen Beispielen für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen:
Für die Behandlung der altersbedingten feuchten Makuladegeneration AMD (Netzhauterkrankung im Auge) endeckten Augenärzte ein Medikament namens Avastin, das ursprünglich für die Behandlung von Darmkrebs entwickelt wurde. Augenärzte entdeckten in Studion, dass dieses Medikament auch bei der o.g. Netzhauterkrankung sehr gute Wirkungen erzielt und bei sehr vielen Patienten das Sehvermögen sogar wieder verbessert. Dieses Mittel muss ca. alle 4 Wochen in das Auge gespritzt werden. Eine Injektion kostet ca. 44,00 Euro. Das Medikament wird laut Auskunft im Internet von der Firma Novartis aus den USA hergestellt. So weit, so gut! Aber nun brachte die Firma Novartis für die behandlung der o.g. Netzhauterkrankung ein neuses Medikament mit der Bezeichnung Lucentis auf den Markt, das den selben Wirkstoff enthält und untersagte gleichzeitig, Avastin weiterhin für die Behandlung der feuchten Makuladegeneration zu verwenden. Die fatale Folge dabei ist, bei der Anwendung von Lucentis kostet eine Injektion ca. 1.400,00 Euro, mit Avastin 44,00 Euro! Im Vergleich: Die Behandlungen mit Avastin kostete den Krankenkassen in deutschland im Jahr etwa 200 Millionen Euro, die Behanlung mit Lucentis hingegen 7 Milliarden Euro. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Ein Skandal, dass die Pharmaindustrie alleine bestimmen kann, welche Medikamente für welche Krankheiten angewand werden dürfen. Mit diesen Methoden plündern die Pharmaunternehmen unsere Krankenkassen und unsere Politiker schauen tatenlos zu. Eine skandalöse Lobby-Politik, der ein Ende gesetzt werden muss.
Also, wir brauchen nach der nächsten Bundestags Wahl wieder eine starke opposition, sonst sieht unsere finanzielle Situation sehr düfter aus.
Gruß Franziskaner