Sain baina uu!
Die Pharmaindustie zockt alle mächtig ab. Ja, und dies in sehr guter Zusammenarbeit mit unseren Politikern der CDU und SPD. Lobby-Politik nennt man das! Nicht nur für diese Lobby-Politik brauchen unsere beiden großen Parteien bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr einen rießen dämpfer, sprich weitere Stimmenverluste von mehr als 10 bis 15 Prozent. Die Politiker sind bei ihren politischen Handlungen vom Bürger so weit weg, dass man sie nur noch mit dem Pernrohr sieht.
Soweit ACK.
Der Bürger bleibt außen vor. Bei den Wahlen hingegen hat der Bürger noch die Möglichkeit, etwas zu bewegen, wenns ordentlich bei den Stimmenzählungen weh tut.
Hier theoretisch ACK, aber es wird nicht wehtun. Denn dazu bräuchten wir eine Alternative zu den bisherigen Parteien. Aber wer soll das sein? Die bekannten Kleinparteien waren schon oft genug an irgendwelchen Regierungen, Ausschüssen etc. beteiligt, um zu zeigen, daß sie’s auch nicht anders machen.
Wie die Pharmaunternehmen unsere Krankenkassen plündern!
Eins von vielen Beispielen für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen:
[Beispiel]
Der erste Satz wirkt auf mich etwas zu reißerisch (erinnert an BILD), das Beispiel kann ich nicht beurteilen. Ich zweifle auch nicht daran, daß es solche skandalösen Fälle gibt. Und das dauernde Geklüngel zwischen Unternehmen (auch Pharma, aber nicht nur) und Politikern ist ein ganz grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft.
Ein bißchen relativieren möchte ich aber trotzdem:
• Medikamente sind teuer, weil sehr viel in die Forschung investiert werden muß. Mehrere Milliarden € gehen durchschnittlich drauf, bis ein neues Medikament auf den Markt kommt.
• Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem auf Medikamente der volle Mehrwertsteuersatz (zur Zeit 19%) gezahlt werden muß; die meisten anderen nehmen nicht einmal den ermäßigten.
• In Deutschland haben die Apotheken ein gesetzliches Oligopol; billigere Anbieter z.B. im Internet sind verboten.
• Gleicher Wirkstoff bedeutet nicht unbedingt gleiche Wirkung! Die Konzentration variiert, und die anderen enthaltenen Stoffe haben z.T. auch sehr großen Einfluß auf z.B. die Verträglichkeit.
Also, wir brauchen nach der nächsten Bundestags Wahl wieder eine starke opposition, sonst sieht unsere finanzielle Situation sehr düfter aus.
Zum Thema Gesundheitswesen gibt es keine Opposition; alle Parteien wollen das bisherige System behalten (sogar die Rechten, die man aber auch ansonsten eh nicht wählen könnte). Düster ist es jetzt schon, und es wird schlimmer.
Viele Grüße vom Længlich
Mein aktueller Gruß ist:
Mongolisch