Hallo!
Also bedeutet das, dass es nur die 2 Möglichkeiten gibt:
Anwalt einschalten = Kosten?
oder Bezahlen = 600 €
Nun zunächsteinmal ist ja die grundsätzliche Frage, ob eine Forderung (ganz abgesehen von der Höhe) berechtigt ist, oder nicht.
Wenn du meinst, dass die Forderung als solches unberechtigt ist, würde ich das demjenigen, der die Forderung erhebt, schriftlich mitteilen und der Forderung im Ganzen widersprechen. Hilfreich ist, wenn man sich gleich danach erkundigt, woher diese Forderung denn stammen soll.
Wenn die Forderung grundsätzlich berechtigt ist, geht es nur noch um die Höhe und eine mögliche Rückzahlungsvereinbarung. Dann sollte man gleich sehr nett schreiben und die eigene finanzielle Situation schildern, und einen (vernünftigen) Vorschlag für eine Rückzahlung (Ratenzahlung, Aufschub, Stundung) machen. Ganz wichtig in diesem Fall ist, dass man auf jeden Fall einen Zinsstop vereinbart - sonst kann die Forderung trotz Rückzahlung in Raten immer größer werden.
Nichts tun ist _immer_ ein Fehler!
Es wird auch nicht "billiger" oder einfacher im Bezug auf eine mögliche Einigung, je länger man wartet!
Bevor ich Geld für einen Anwalt investieren würde, würde ich mich auch erstmal bei meiner örtlichen Verbraucher-Schutzzentrale oder der Schuldnerberatung (bspw. von der Charitas) versuchen zu erkundigen.
Aber die grundsätzliche Frage ist halt die, ob die Forderung in Teilen oder als Ganzes berechtigt ist, oder nicht.
Gruß Gunther