Kalle_B: elektronische Zahlungskarte

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Hallo,

Die Transponder-Chips, die da verwendet werden, arbeiten aber durchaus berührungslos. Man braucht die Karte nur ein paar Zentimeter über oder neben das Lesegerät zu halten. Dass man sie in eine markierte Schale legt, ist nicht unbedingt nötig, vereinfacht den Vorgang aber ein wenig.

Schön, dass du das ansprichst, ich wollte meinen Erstbeitrag damit nicht aufblähen.

Also könnte man von meiner Karte auch mal eben was abbuchen, wenn ich sie in der Tasche habe und gar nichts davon merke.

Jetzt komm nicht mit dem Argument "wenige Zentimeter", das kann man technisch wohl leicht aushebeln mit Richtantennen. Schließlich wird eine vergleichbare Technik ja auch für Spionage verwendet. Mikrofone, die man nicht entdecken lann, weil sie nicht senden. Und wenn sie von außen (von der Strasse) mit Energie versorgt werden, senden sie Wort für Wort an den "Feind".

In deinem Beispiel würde ich nicht einmal von "Kontrolle der Umsätze der einzelnen Gäste" sprechen, denn die Karten wurden ja anonym ausgegeben; außerdem ist der Nennwert von 8EUR zu gering, um das Konsumverhalten zu beurteilen. Aber der Ansatz ist schon klar.

Oh, nein, habe inzwischen die Webseite von justpay angeschaut. Da gibt es die Möglichkeit, bei Eingabe der Kartennummer die einzelnen Umsätze einzusehen. Und die Karten kann man nachladen. Das konnte man auch auf der genannten Veranstaltung.

Die sinnvolle Alternative, das Gesamtguthaben zu verbrauchen und die wertlose Karte dann am Getränkestand zu lassen, gab es nicht.

Und wenn: Dann hätte man dem Veranstalter wieder 2EUR geschenkt.

Die Dinger müssten natürlich ohne Pfandbetrag ausgegeben werden, so war es gemeint. Bleibt dann immer noch ein kleines "Geschenk" von Restbeträgen. Wenn ein Getränk 3.50 € kostet und da sind noch 2 € drauf ...

Und dann kommt ein Verfalldatum der Karte dazu. Habe jetzt nicht die AGB studiert, aber eine zusätzliche Einnahmequelle für das System.

Kalle