Der Martin: elektronische Zahlungskarte

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Hi,

[berührungslos]
Also könnte man von meiner Karte auch mal eben was abbuchen, wenn ich sie in der Tasche habe und gar nichts davon merke.

stimmt, das wäre technisch möglich. Und da die Transponder- oder RFID-Chips selbst keine Energieversorgung haben (die beziehen ihre Energie tatsächlich aus dem elektromagnetischen Feld ihrer Umgebung), könnte man vermutlich auch Lesegeräte mit größerer Reichweite bauen. Dass dann auch mal mehrere Karten innerhalb des Aktionsradius sind, ist vermutlich nur eine weitere Herausforderung an die Elektronik-Ingenieure.

Oh, nein, habe inzwischen die Webseite von justpay angeschaut. Da gibt es die Möglichkeit, bei Eingabe der Kartennummer die einzelnen Umsätze einzusehen. Und die Karten kann man nachladen. Das konnte man auch auf der genannten Veranstaltung.

Okay, der Veranstalter kann also am Abend feststellen: Gast Nr. 722 hatte drei Bier, zweimal Bockwurst mit Brötchen und zwei Kümmerlinge. Aber das ist immer noch nicht einer Person zuzuordnen, solange bei der Kartenausgabe nicht protokolliert wird, wer welche Karte bekommt. Insofern: Halb so wild.

Bleibt dann immer noch ein kleines "Geschenk" von Restbeträgen. Wenn ein Getränk 3.50 € kostet und da sind noch 2 € drauf ...

Von irgendwas müssen die Ver(a|u)nstalter ja auch leben. ;-)

So long,
 Martin

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