Moin Moin!
Alle HDDs der letzten paar Generationen haben unabhängig vom Hersteller nur noch einen Bootloader im (Flash-)ROM stehen, gerade genug, um die eigentliche Firmware vom Plattenstapel(!) ins RAM zu lesen.
das wusste ich noch nicht, danke. Ich habe mir zwar schon vor einigen Jahren gedacht, dass das doch eigentlich ganz pfiffig wäre; bekannt war mir das aber bislang nur von einigen NAS-Geräten.
Jo, besonders von den Billigen. Auch da spart man Flash und hofft auf Platten-Lebensdauer.
Bei denen hat das Prinzip noch den besonderen Charme, dass man die Firmware separat geliefert bekommt und separat auf die Platte aufspielen darf, bevor man sie in den NAS einsetzt. So hat man also gute Chancen, die Firmware nach eigenen Wünschen zu modifizieren.
Ja, nur ist der feine Unterschied, dass die NAS-Firmware ganz normal als Datenblock auf die HDD kommt, während die HDD-Firmware in einem geschützten Bereich liegt. Dort kommen normale HDD-Kommandos nicht hin, und der Bereich zählt auch nicht bei der Plattenkapazität mit.
Das ist übrigens auch die Erklärung für die "krummen" Cache-Größen mancher Platten: Der Hersteller hat 2^n MByte RAM verlötet, von denen die Firmware aber das eine oder andere MByte abzwackt.
Hab ich noch nicht gesehen - andere Angaben als "2MB" oder auch "8MB", in seltenen Fällen auch "32MB" sind mir noch nicht begegnet.
Hmmm, offensichtlich ist bei modernen Platten entweder gleich eine Zweierpotenz an RAM für die Firmware reserviert, oder man verbaut mittlerweile wieder ausreichend große Flash-Bausteine. Die Platten, die bei mir gerade rotieren, haben auch alle glatte Zweierpotenzen bei der Cachegröße.
Alexander
Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".