Hallo,
Damit man nicht so lange auf den nächsten Datenschutz-Skandal warten muss?
Das bei Studi war ja kein Skandal. Da hat halt jemand Daten aus den öffentlich zugänglichen Profilen etwas schneller ausgelesen als es einem Menschen möglich wäre.
ja, mag sein. Aber dennoch sind das alles Portale, die ihre Nutzer dazu bewegen, private, teils gar intime Details preiszugeben, die sie im wirklichen Leben niemals verraten würden. Aber in der Anonymität des Internet ...
Und genau das verdamme ich an diesen Diensten: Diesen subtilen Appell an das Ehrgefühl der Nutzer: Ach komm, hab dich nicht so!
Da find ichs viel schlimmer wenn Pflichtangaben bei irgendwelchen Dienstleistern nach draußen kommen, die ich nicht angeben will sondern muss.
Ja schon - aber auch da sage ich: Wer Pflichtangaben, die für die Erfüllung des Vertrags nicht relevant sind, vollständig und wahrheitsgemäß angibt, ist irgendwie selbst schuld.
Wenn ich bei einem Online-Shop einen gedruckten Katalog oder detaillierte Produktinfo anfordere, gebe ich halt die Telefonnummer des Anbieters aus seinem eigenen Impressum an - was geht den *meine* Telefonnummer an? Oder auch meine Postanschrift, wenn ich nur eine Auskunft per e-Mail anfordere?
So long,
Martin