Hi,
Schon klar. Aber sinnvoller (lies: "sinnbehafteter" oder "semantischer") HTML-Code ist ein Ziel, das man sicher nicht durch PHP oder JavaScript erlernt, sondern durch das Schreiben von (X)HTML-Dokumenten. Wenn das dann einigermaßen sitzt, dann kann man an PHP oder/und JavaScript gehen. Aber die Grundlage eines sinnvollen oder gar semantischen Codes ist meines Erachtens zu sehr erstrebenswert, als dass man diese Qualität aus den Augen verlieren darf. Ein zu frühes Ausprobieren in den ergänzenden Technologien (client- oder serverseitig) kann diesen Lernprozess bremsen, da man sich eher verzettelt. Deswegen meine Empfehlung.
Aber es kann sehr schnell langweilig werden, wenn man immer nur statische Seiten schreibt. Wenn etwas dynamik drin ist und sich irgendwas bewegt macht das ganze gleich wieder viel mehr Spaß.
Ausserdem kann man sich ja auch in 2 Sachen gleichzeitig einarbeiten. Ich habe auch mit Perl und HTML gleichzeitig begonnen und bei beidem nach und nach dazugelernt. Mit der Zeit kam dann auch noch JS dazu, noch bevor ich die beiden anderen Disziplinen "gut" beherrschte. Und im Nachhinein sehe ich auch keinen Grund, warum ich etwas anders hätte machen sollen.
In der Schule wird ja auch nicht gewartet, bis du perfekt in Mathe bist, bevor du ein anderes Fach lernst. Das hätte mir zwar relativ wenig ausgemacht, weil mir Mathe eigentlich spaß macht, aber für andere wäre es sicher ein Graus gewesen.
"Hartcodierte" Eventhandler... brrrrr!
Ich denke aber diese "Hartcodierten Eventhandler" sind aber für Anfänger leichter zu verstehen.
Ob es besser ist mit einfache(re)n oder richtige(re)n Beispeielen anzufangen ist wohl geschmackssache.
Ich für meinen Teil habe lieber schneller erste Teilerfolge, auch wenn der Code dann nicht der schönste ist. Wenn man die Basics hat kann man sich ja immernoch anschauen, wie es "Profis" machen würden und versteht es dann vielleicht auch etwas besser, wie wenn man noch nie was damit gemacht hat.
mfG,
steckl