Sven Rautenberg: Fotos drucken (dpi)

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Moin!

Rundgerechnet ja.

Also können mir die Leute vom Druckladen doch nicht sagen: gib uns die Bilder mit 300dpi. Das müssen die doch beim Druck machen.

Nein, eigentlich nicht.

Wenn du nicht gerade ein Bildformat wählst, bei dem man keine Angabe zu DPI mitspeichern kann, dann hast du immer die Möglichkeit, die gewünschte DPI-Zahl mit in dein gefertigtes Bild hineinzuspeichern.

Das wird bei der Wiedergabe über den Bildschirm dann einfach ignoriert (weil da nur Pixel angezeigt werden, an deren Größe man nichts ändern kann). Aber beim Ausdruck wird der Druckertreiber oder das Druckprogramm diese Angabe nutzen, um die Menge an Pixeln in eine physikalische Längenangabe umzurechnen und damit zu ermitteln, wie groß das Bild auf dem Papier wird.

Die DPI-Angabe bei der Fotoerstellung zu berücksichtigen ist auch deshalb notwendig, weil du am Ende des Arbeitsprozesses ja ein Druckergebnis mit einer gewissen Größe haben willst. Das bedeutet, du brauchst eine bestimmte Anzahl an Pixeln, um die Fläche zu füllen. Besser, du machst dein Druckresultat von Anfang an so groß, wie es am Ende gedruckt werden muss, als hinterher festzustellen, dass alles noch weiter vergrößert werden muss. Insbesondere denke ich da an die Schrift: Aus der Anzahl an Pixeln, die die Schrift einnimmt, ergibt sich direkt deren ausgedruckte Größe (wenn du nicht ein Format lieferst, in dem Schrift als Vektor abgelegt wird, wie beispielsweise PDF).

- Sven Rautenberg