Wolfgang: (SEO) Wo setzt man Landingpages sinnvoll ein?

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Hi

im Grunde ist mir das Prinzip einer Landingpage schon klar - bei AdWords-Kampagnen oder anderen Werbemaßnahmen werden sie eingesetzt, damit der Besucher nach einem Klick auf das findet, was er erwartet.

Wir können es auch anders rum sagen. Die Landing-Page ist eine URL, die man im Zusammenhang - zum Beispiel mit AdWords - angeben muss, damit für denjenigen, der auf eine Anzeige klickt eine Zielseite vorhanden ist. Also: Der Klick braucht ein Ziel, das ist alles.

Ob der Besucher dort findet, was er erwartet, das ist unerheblich. Ich habe zum Beispiel mal angefangen mit einer Landingpage Migration von klassischen Visual-Basic-Programmen nach .net (c# oder vb.net) oder Java und die ist in den Serps. AdWords-Werbung ist aber nutzlos, weil bei diesem Key nur Leute suchen, die erklärt haben wollen, wie man es macht. Keys wie "visual basic 9 klassen konvertieren" stammen nicht von potenziellen Kunden, sie stammen von Mitbewerbern.

Ob Texte überhaupt konvertieren hängt davon ab, ob die potenziellen Kunden überhaupt die organische Suche nutzen und dann erst, ob die Texte gut sind.

Aber: Landingpages werden *nicht* im normalen/organischen Suchindex eingesetzt oder? Der kommt ja durch Indizierung der Webseite zustande.

Warum sollte man das nicht tun? Wenn ich Händler bin und Schraubenzieher verkaufe und mit einer Seite in den Serps bin, dann macht es Sinn, die gleiche Seite mit "Schraubenzieher" zu optimieren und unter "Schraubendreher" mit AdWords zu bewerben.

Bin ich mit keiner der beiden Begriffe oben, dann muss ich auch bei Schraubenzieher die Klicks bezahlen. Aber dann kann ich wirklich die Texte einfach mal permutieren und entscheiden, welcher zu den meisten Konversionen führt. Das können Texte sein, die in der suchmaschine keine Chance haben! Also: Mache ich das bei einem Text in den Serps, kann es passieren, dass ich die Poition verliere.

Wie heißt es doch so schön: Man kann nicht alles haben.

Ist das richtig? Und Besucher von Suchmaschinen grundsätzlich auf Landingpages weiterzuleiten, dürfte schon fast als Cloaking verstanden werden und gegen die Richtlinien gängiger Suchmaschinen verstoßen. Ist das auch richtig?

Ich würde hier sagen: Ja, das führt letztlich alles auf Cloaking hinaus, gleich welchen Ansatz man verfolgt. Ich würde hier eher im Top-Bereich des Beitrages zwei drei Fragen stellen und auf individuelle Untertitel verzweigen.

Etwa: jemand kommt mit "Schraubenzieher" auf die Seite:

Dann beginnt es:
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Dieser Beitrag befasst sich mit der Geschichte der Schraubenzieher für andere Details

Spezialschraubenzieher lang link:hier
Spezialschraubenzieher kurz link:hier
Spezialschraubenzieher Linkshänder link:hier
Spezialschraubenzieher für Leute mit Lieblingsfarbe rot link:hier
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--- eigentlicher Beitrag.
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Oder man defiert selbt einen "Linkblock" der so aussieht als wäre es ein Google-AdWords-Block, der auch über Javascript hinzugefügt wird. Dann hat man sehr schnell die Leute auf seiner konkreten Unterseite. Und man hält nicht denjenigen, der eine Hausarbeit über die Geschichte der Schraubenzieher schreiben muss davon den Text zu lesen.

Auf der anderen Seite: Ein guter Linkblock mit richtigen Keys und die Kunden sind vorsortiert.