Qualitativ ausgereiftere Umfrage.
Mich interessiert es wirklich, deshalb würde ich dich bitten, es mir zu erklären, wenn du schon sagst, dass ich alles falsch mache.
Qualität kann ich durch Pre-Test, Restests und parallele Test z.B. Herstellen. Oder durch einen Befragten-Fragebogen (also den befragten - evtl. in einem dann offenen Gespräch - über den fragebogen an sich ausfragen)
Ich will gar nicht abstreiten, dass das hier nicht gemacht wurde. Obwohl ich anmerken will, dass ich sicherlich nicht der einzige bin der die Fragen zuvor gelesen/beantwortet hat.
Aber was hat das mit der Befragungsmethode "Online-Fragebogen" zu tun? Meiner Meinung nach gar nichts. Alle diese Sachen kann man online genauso gut machen.
Fakt ist sicherlich, dass man durch Onlinebefragungen (noch) keine repräsentative Umfrage für die Gesamtbevölkerung bekommt, aber das habe ich auch nie vorgehabt und nie behauptet.
Genausogut kann ich aber auch argumentieren, dass ich mir Straßeninterviews keine Gesamtbevölkerung abbilden kann. Weil hier habe ich dann auch wieder z.B. die totalen Computer-Nerds, die das Haus nie verlassen, eher nicht drinnen...(man kann also überall etwas finden, was einem nicht passt)
Aber nur so nebenbei: Dir ist klar, dass ich die Online- und Offline-Ergebnisse dann nicht einfach so vermischen könnte oder?
So wenig wissenschaftlich, wie Du insgesamt an das Thema herangehst, würde das vermutlich der kleinste Fehler Deiner Auswertung sein und Deine Ergebnisse nicht mehr verfälschen, als sie ohnehin sind.
Aber man muss den Fehler ja nicht absichtlich noch vergrößern...
Was glaubst Du, wie verfälscht Deine Ergebnisse alleine durch Deine Bitte der Mithilfe in diesem Forum sind, hm?
Wie soll ich das verstehen? Meinst du durch das "Bitten"? Ich glaube ein Befehl wäre auch nicht gerade toll. Und auf der Straße würde ich die leute auch bitten mitzumachen. Sorry, ich verstehe echt nicht worauf du da hinaus willst...
Falls du meinst, ich würde nur dieses Forum befragen: So ist es nicht. Es wurden auch viele Mails verschickt, es gibt einen News-Eintrag auf der Uni-Website, es wurde in weiteren Foren gepostet.
So sind insgesamt Teilnehmer aus verschiedenen Foren dabei, dann viele Studenten (auch von anderen Unis), Freunde und Bekannte. Ich gebe zu, dass ich kein Marktforschung-Profi bin, aber ich behaupte einfach mal, dass ich so auch gute Aussagen über diese Gruppe treffen kann. Natürlich werde ich anmerken, dann vorwiegend eine bestimmte Altersgruppe etc. mitgemacht hat. Das einzige was sich dann von einer echten guten repräsentativen Umfrage unterscheidet ist, dass es keine Zufallsstichprobe ist sondern eine Willkürliche. Es ist nicht so als würde ich z.B. behaupten die Deutschen finden gefährliche Sportarten super nachdem ich die Umfrage nur in einem Forum für Extremsportler gepostet habe...
Viel Erfolg
Danke
Gruß
Alex