Moin!
Wenn die Stichprobe nicht repräsentativ die Grundgesamtheit ist, ist die Umfrage fürn A^H^H^H die Rundablage.
100% Zustimmung.
Ihr vergesst, dass bei der Bachelorarbeit auch die Methodik der Auswertung der Umfrage, die Datenwürdigung u.s.w. mit bewertet werden, dabei spielt dann auch eine Rolle wie kritisch bei der Auswertung mit der Frage nach der Ehrlichkeit der Probanden umgegangen wird, z.B. ob statistische Modelle hinsichtlich Ausreisern und (logischen) Korrelationen angewendet werden. (Behauptung ausschließlich im Fachhandel zu kaufen, aber mit Kauf im Internet sehr zufrieden?)
Ob das Umfrageergebnis dann aus Gründen mangelnder Repräsentanz "für den Arsch" ist, ist dabei scheißegal, denn die Profs wissen sehr genau, dass die paarweise oder einzeln kämpfenden Studenten da nichts weltbewegendes auf die Beine stellen können.
Nicht zuletzt ist (beim Bachelor!) sicher die gelungene PowerPoint-Präsentation von einiger Wichtigkeit :)
Aber klar. Entdeckt der Prof schon heftige Lücken in der Fragestellung, dann "brennt die Luft":
Mir fehlt bei den Fragen z.B. neben dem Fachhandel auch sowas die Frage nach den üblichen Kauf-oder-Lass-es-denn-wir-wissen-auch-nicht-mehr-als-Du-Billigheimern als Bezugsquelle.
Es fehlt auch eine Unterscheidung zwischen Erstkauf und Folgekauf, denn Tinte, Toner, CD/DVD/BR-Rohlinge sind im weiteren Sinne, Speicherstöpsel in engeren Sinne auch "elektronische Produkte".
Es fehlt, und das ist bei Marketing auch wichtig, die Preisklassifizierung, denn es gibt halt Produkte die fast nichts kosten und solche, auf die man womöglich lange sparen muss. Das genau spielt beim Entscheidungsprozess (und dann beim subjektiven Zufriedensgrad) eine wesentliche Rolle: Käufer von Mittelklassewagen geben z.B. signifikant zu oft an, dass sie mit dem Kauf zufrieden seien... den diese müssen sich ja auch vor sich selbst für den Kauf rechtfertigen.
Es fehlt auch die Frage nach der (Selbsteinschätzung) der produktbezogenen fachspezifischen Vorbildung. Ein Philosoph mag hoch gebildet sein, aber die Datenblätter von elektronischen Geräten bringen ihn womöglich kein Stück weiter.
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix