Hallo,
Tatsächlich werden beim SETI-Projekt nicht etwa Schall-, sondern Radio- und Lichtwellen abgetastet und einer Fourier-Transformation zur Prüfung auf wiederkehrende Signale und Muster unterzogen.
ja, aber diese Signale werden gern auch durch entsprechende Algorithmen visualisiert oder aurealisiert (gibt's das Wort? also "hörbar gemacht"), so dass sie für uns anschaulicher werden.
Man könnte den entsprechenden Datenstrom zwar verlangsamt auch über eine Soundkarte wiedergeben, würde jedoch nur ein weißes Rauschen hören.
Ja. Aber unregelmäßige Ereignisse kann man aus diesem Rauschen relativ gut heraushören. Wenn ich im EMV-Messlabor eine Emissionsmessung gemacht habe, dann habe ich den Messempfänger immer so eingestellt, dass er das frequenzselektiv empfangene Signal auch AM- oder FM-demoduliert auf den Lautsprecher gibt. Man hört dann während des Scans ein gleichmäßiges Rauschen, und wenn der Prüfling in der Messkabine auf der aktuellen Frequenz tatsächlich "etwas zu sagen hat", hört man für einen Moment ein Pfeifen, Prasseln, Knattern, oder es ist mal für einen Augenblick komplett still. Auf jeden Fall wird man sofort aufmerksam. Und sowas macht man beim SETI-Projekt natürlich auch, um einfach schneller auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam zu werden.
Ein paar Spaßvögel haben übrigens kurzzeitig ein STI-Projekt ins Leben gerufen, um nach irdischer Intelligenz zu suchen (bisher ohne Erfolg)
Gehört Dieter Nuhr etwa auch zu denen?
insbesondere sollte damit gezeigt werden, dass der Ansatz des SETI-Projekts nicht unbedingt Erfolg versprechend ist.
Nun, ob es Erfolg hat oder nicht, kommt in erster Linie darauf an, was man erwartet.
je mehr Energie man darauf verwendet, etwas zu finden, desto höher ist die Chance, dass ein scheinbar gefundenes Signal von den Voraussetzungen des jeweiligen Suchmusters generiert wird.
ACK. Wer schon mal eine halbe Stunde an einer Schaltung rumgemessen hat und sich gefragt hat, wo die 455kHz herkommen, bis er schließlich begriffen hat, dass das die ZF des Spectrum Analyzers ist, weiß das. ;-)
Ich empfehle darüber hinaus die Lektüre des RFC 1925, um die 12 inhärenten Wahrheiten des Internets zu ergründen und damit die Möglichkeit zu haben, tiefer ins Netz einzusteigen.
Unbedingt lesenswert! :-)
Ciao,
Martin
Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man nicht auch das Würstchen dazu liefern kann.
Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(